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Business-News der Hammer Spielvereinigung

Neuer Partner für die Hammer SpVg

20130313SRH

Der Oberligist und die Hochschule unterschreiben einen Kooperationsvertrag

HAMM • Sportliche und geistige Leistung lassen sich nicht nur am Schachbrett kombinieren. Das beweist die neue Kooperation, die Fußball- Oberligist Hammer SpVg und die Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm (SRH) unterzeichnet haben.

Ein Vertrag, von dem beide Seiten profitieren werden, sind sich HSV-Präsident Jürgen Graef jun. und SRH-Geschäftfsührer Steffen Bruckner einig. So hat jeder HSVSportler die Möglichkeit, sich jährlich für zwei Stipendien zu bewerben, die die Hochschule exklusiv an Vereinsmitglieder vergibt. Das Angebot gilt nicht nur den Spitzensportlern der Oberliga- Mannschaft, sondern auch den Mitgliedern im Breitensport. Zudem werden die Studenten die Möglichkeiten haben, vergünstigt an den zahlreichen Sportangeboten im Verein teilzunehmen.

Sowohl der Sport als auch die geistige Weiterbildung genießen in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Eine Kooperation sei daher folgerichtig. „Ich hielt es für eine hervorragende Idee, als die HSV im Dezember wegen der Kooperation auf uns zugekommen ist“, sagt Bruckner, der für beide Seiten großen Nutzen in der Kooperation sieht. Auch wenn alle Mitglieder im Verein einen Nutzen von der Kooperation haben – die SRH steigt auch als Trikotsponsor ein –, liegt das Hauptaugenmerk auf dem Spitzensport. Die Präambel betont unter anderem die Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport. Die HSV sei schon lange davon ab, Legionäre in die Mannschaft zu holen und stattdessen auf Sportler der Region zu setzen, hieß es. Und die Möglichkeit, während des Engagements in der Oberliga-Mannschaft einen bezahlten und guten Studienplatz zu haben, mache ein Vertrag in Hamm noch reizvoller.

Damit geht die HSV eine neue Richtung, betont Präsident Graef: „Die Kooperation ist ein neuer Weg des Sponsorings.“ Das Logo der Hochschule wird also demnächst in der Evora Arena präsent sein, auch bekommen die Studenten Eintrittskarten für die Oberliga-Spiele.

Dass die Studenten bald Sportler sind, könne sich laut Bruckner auch positiv auf die persönliche Entwicklung auswirken: „Die Arbeitswelt braucht Teamwork – und die lernt man am besten im Teamsport.“ Der HSV-Präsident fügt hinzu: „Auf dem Platz zeigt sich, was für ein Mensch man ist, ob man fair oder foul spielt.“ Dass die gesamte Kooperation fair abläuft, da sind sich die Partner sicher. „Nach der Unterschrift schauen wir ihn uns nicht mehr an“, sagt Graef. Denn Verträge seien nur wichtig, wenn man sich nicht mehr verträgt. Und dafür gäbe es derzeit keinerlei Anzeichen.

Auch, weil der SRH-Geschäftsführer ein sportliches Interesse hat: „Beim Stadtlauf hat einer unserer Studenten gewonnen, bei dem Fußballturnier war unsere Mannschaft längst nicht so gut. Da können wir den ein oder anderen zur HSV ins Trainingscamp schicken.“ Und wer weiß, wo die SRH-Mannschaft beim nächsten Hochschulturnier landet, wenn die ersten HSV-Stipendiaten Spitzensport und Studium in Hamm verbinden. tobe

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