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HSV bangt um Alex Thiele

Verletzung am Sprunggelenk

HAMM • Markus Krawietz, Schütze des entscheidenden Tores beim 3:2-Erfolg der Hammer SpVg gegen Eintracht Rheine, wusste genau, woran es lag, dass die Gastgeber in der Schlussphase der Partie noch einmal zulegen konnten, obwohl sie 44 Minuten in Unterzahl spielten. „Körperlich sind wir nach der sehr guten Vorbereitung einfach top drauf“, beteuerte Krawietz, dessen Kraft nach den 90 Minuten auf sehr tiefen Boden nach dem Schlusspfiff auch noch reichte, um mit den Teamkollegen vor den Fans ein kleines Freudentänzchen aufzuführen.

HSV-Trainer Holger Wortmann ging sogar noch weiter: „Ich habe den Jungs sofort in der Kabine gesagt, dass wir die konditionsstärkste Mannschaft der Westfalenliga sind“, strahlte der Coach. „Wer nach so langer Zeit in Unterzahl ein Spiel nach einem 1:2 noch umdreht, der hat etwas drauf.“ Für Wortmann übrigens keine neue Erkenntnis, denn schon eine Woche zuvor beim 3:1-Erfolg im Pokal auf Landesebene in Gievenbeck hatten die Rot-Weißen nach der Roten Karte für Semih Aktas gar 60 Minuten in Unterzahl gespielt.

Nicht ganz in den Auftaktjubel der Hammer passte die Verletzung, die sich Alexander Thiele in der Anfangsphase nach einem Foul eines Rheiners am linken Sprunggelenk zuzog. Thieles Fuß wurde gestern Abend in einem Krankenhaus geröntgt. „Zum Glück ist nichts gebrochen“, bestätigte HSV-Pressesprecher Jens Heusener. Ob die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden, wird sich erst in den nächsten Tagen herausstellen. P.Sch.

Quelle: Westfälischer Anzeiger

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