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Die richtige Antwort

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HSV bezwingt Delbrück mit 2:0

Tore von Marc und Sven Dyballa bescheren Hammern den zweiten Heimsieg
HAMM • Die Hammer SpVg ist wieder in der Aufstiegsspur. Der ambitionierte Westfalenligist hat sich von der Niederlage in Dornberg nicht verunsichern lassen und im zweiten Heimspiel gegen den zuvor zweimal erfolgreichen Delbrücker SC den zweiten Sieg eingefahren. Als „glücklich, aber nicht unverdient“, beschrieb HSV-Trainer Holger Wortmann das 2:0 (0:0), da seine Mannschaft zwar nur wenige Torchancen besaß, damit aber immer noch mehr als die Gäste.

Auf dem nassen Rasen in der Evora Arena fanden beide Teams nur schwer ins Spiel. „Beide Mannschaften haben sich lange neutralisiert“, meinte DSC-Coach Alfons Beckstedde, der von „extremen Bedingungen“ sprach. Die Darbietungen der Akteure erinnerten bei starken Regenfällen zwischenzeitlich mehr an Schlittschuhlaufen als an Fußball. So blieben Torchancen Mangelware. Als erster Schlussmann überhaupt musste Michael Joswig in der 43. Minute eingreifen, als Giancarlo Fiore mit einem schönen Seitenwechsel das Spiel geöffnet hatte. Nutznießer Kevin Lanzendörfer zielte aber genau auf den Delbrücker Schlussmann. Eine Minute später ließ Joswig einen 18-Meter-Schuss von Markus Krawietz nach vorne abprallen, war aber kurz vor Fiore am Ball.

Auch nach dem Wechsel war die Partie ziemlich zerfahren. Immerhin zeigte Felix Backszat im Anschluss an eine Ecke mit einem Distanzschuss schon einmal, wo das Tor steht (52.). Die nächste und siebte Ecke brachte der HSV nach einer Stunde die Führung. Den schwachen ersten Versuch bekam Kurtulus Öztürk postwendend zurück, er nahm sich Zeit, bediente Sven Dyballa, der das Leder in die Maschen verlängerte. „Dieses Gegentor darf auf keinen Fall fallen. Nach dem abgeblockten Standard laufen drei, vier Leute nach draußen, und im Zentrum steht einer blank“, ärgerte sich Beckstedde über den ersten DSC-Saisongegentreffer. Holger Wortmann musste hingegen ein wenig schmunzeln, denn „die ganze Woche habe ich meine Mannschaft vor den langen Delbrücker Spielern gewarnt. Das Tor hat mich schon überrascht, schließlich ist Sven nicht ganz so groß.“ Einig waren sich beide Übungsleiter darin, dass dieser Treffer die Partie entschieden hatte.

Unmittelbar nach der Führung hatten die Hammer Glück, dass der aufgerückte Verteidiger Andre Schröder nach einer Freistoßflanke nicht den Mut hatte, aus acht Metern frei vor dem Tor volley zu schießen. Er legte ab, und den Schuss von Benjamin Braune lenkte Jan-Robin Stiepermann über sein Gehäuse (62.). Bei der anschließenden Ecke war der HSV-Torwart gegen den stochernden Fabian Lübbers auf dem Posten.

Diese Doppelchance war allerdings auch die letzte Gelegenheit der Delbrücker, denn die HSV kontrollierte nun die Partie. „Wir haben in der zweiten Halbzeit wenig Torchancen zugelassen“, freute sich Wortmann, der nach der Enttäuschung in Dornberg die kämpferische Einstellung seines Teams lobte.

Nun klappte es auch spielerisch beim Gastgeber besser. Die HSV nutzte die sich bietenden Räume. Einen langen Pass von Fiore leitete Lanzendörfer geschickt durch die Gasse weiter zu Krawietz, der aber am Torwart scheiterte (70.). Wenig später bereitete Lanzendörfer das zweite Tor vor. Seine scharfe Hereingabe verpasste Krawietz in der Mitte zwar, doch Marc Dyballa stand am zweiten Pfosten goldrichtig (76.). - bob

Hammer SpVg: Stiepermann – Senger, S. Dyballa, Kaminski, Blesz – Öztürk, M. Dyballa – Lanzendörfer (82. Metin), Fiore (85. Kücük), Backszat (64. Schiller) – Krawietz
Delbrücker SC: Joswig – Riemer, Schröder (76. Sakir), Hansjürgen, Braune – Lübbers, Kraus – Tumani, Fulland (10. Jessen), Sansar – D´Angelo (84. Grziwotz)
Schiedsrichter: Alexander Kleff (Dortmund)
Zuschauer: 270
Tore: 1:0 S. Dyballa (60.), 2:0 M. Dyballa (77.)
Gelbe Karten: Backszat, M. Dybala, Schiller / Jessen, Sakir

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