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Aufwärtstrend

100925wortmannHSV-Trainer Holger Wortmann interessiert sich noch nicht für die Tabelle

HAMM • Nein, als optimal lässt sich der Saisonstart, den die Hammer SpVg in der Fußball-Westfalenliga hingelegt hat, nicht bezeichnen. Sechs Spiele, nur zwei Siege, drei Remis und eine Niederlage bedeuten im nackten Zahlenwerk Rang neun. Schlechter, als sich das die Verantwortlichen im HSV-Lager nach dem Abstieg aus der NRW-Liga und dem vorgegebenen Ziel Wiederaufstieg erhofft hatten. Aber auch zu gut, um jetzt schon unruhig zu werden, befindet Holger Wortmann. „Der Tabellenplatz interessiert mich im Moment überhaupt noch gar nicht“, sagt der HSV-Trainer. „Wir sind vier Punkte hinter dem Spitzenreiter – warum sollten wir also jetzt schon nervös werden?“

Weitere Punktverluste am Sonntag beim Hövelhofer SV (15 Uhr/Waldkampfbahn) möchte Wortmann dennoch nicht einkalkulieren, auch wenn er dem derzeitigen Liga-Fünften bescheinigt, über eine Topmannschaft zu verfügen. „Hövelhof hat ein starkes Team, das vor der Saison gut mit oberligaerfahrenen Spielern aus Delbrück verstärkt worden ist“, zeigt der HSV-Coach Respekt vor den Gastgebern. „Die wollen, ähnlich wie wir, oben mitspielen. Das wird ein Duell auf Augenhöhe, ich bin gespannt, wer die Nase vorne haben wird.“

Die Leistungskurve seiner Mannschaft sieht der 43-Jährige ohnehin wieder mit aufsteigender Tendenz, war er doch vom souveränen 3:0-Erfolg im Kreispokalviertelfinale beim VfK Weddinghofen durchaus angetan. „Da kam auch Spielfreude auf“, sagt er. „Das erinnerte teilweise schon wieder an die guten Leistungen aus der Vorbereitung.“

Doch Meisterschaft ist nicht Pokal. Und Hövelhof kein Landesligist. Und so ist Wortmann nicht sehr glücklich darüber, dass mit Markus Krawietz ein ganz wichtiger Spieler weiter ausfallen wird. Bei dem Neuzugang vom VfB Hüls ist im Meisterschaftsspiel in Gievenbeck die alte Muskelverletzung im Oberschenkel wieder aufgebrochen. Einsatz unmöglich. „Kurzzeitig war es schon wieder etwas besser, aber es hat keinen Sinn“, ärgert sich der Coach. „Markus wird uns nicht nur wegen seiner Torgefahr fehlen, sondern auch, weil er sehr gut nach hinten arbeitet.“ Ob Kurtulus Öztürk auflaufen kann, steht noch nicht fest. Der Mittelfeldmotor, der wegen einer Bänderdehnung im Knie in den vergangenen drei Meisterschaftspartien schmerzlich vermisst wurde, hat „im Pokalspiel eine Halbzeit getestet, und ich gehe davon aus, dass wir in Hövelhof bis auf Markus Krawietz in Bestbesetzung spielen können“.

Nicht mehr zum Kader des Westfalenligateams gehört dagegen Tim Eckelt. „Wir haben uns aus disziplinarischen Gründen von Tim getrennt“, sagte Wortmann, ohne dabei allerdings näher ins Detail gehen zu wollen. güna

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