Zum Anfang

Nur am Anfang dominant

Thiele: „Müssen drei Punkte her“

HAMM • Erst als der Rest der Mannschaft schon längst in der Kabine verschwunden war, folgte der Kapitän seinen Kollegen. Seine Fußballschuhe in der Hand und mit hängendem Kopf schlich Alexander Thiele über den Rasen des Hövelhofer Waldstadions und versuchte, die gerade abgelaufenen 90 Minuten und vor allem die Vorstellung seiner Mannschaft in den letzten 30 Umdrehungen zu verarbeiten.

„Wir haben es nur geschafft, eine Stunde gut Fußball zu spielen“, sagte der Innenverteidiger der Hammer SpVg. „Wir sind ja am Anfang sehr dominant aufgetreten, haben das Spiel bestimmt, aber dann lief es nicht mehr so gut.“ Vor allem der Gegentreffer zum 1:1-Endstand aus der 80. Minute machte Thiele zu schaffen. „So ein Tor darf niemals fallen, da stehen zwei, drei Mann hinten ganz frei.“ Der lange Marcel Thieschneider hatte per Kopf abgelegt und Kapitän Matthias Kleinegrauthoff anschließend Dominique Nowak im Hammer Tor keine Chance gelassen.

Dass es bei der HSV noch nicht ganz rund läuft, ist Thiele bewusst, und um so mehr hofft er, dass seiner Mannschaft bald der Befreiungsschlag gelingt. „Jetzt müssen möglichst schnell auch einmal wieder drei Punkte her“, sagt er. „Diese Unentschieden helfen uns nicht weiter. Wir müssen einfach nur mal wieder ein Spiel gewinnen, damit die Blockade im Kopf bricht und wir danach eine Serie starten können.“

Nicht zuletzt hoffen die Hammer auf eine baldige Rückkehr von Markus Krawietz (Oberschenkelzerrung), der gestern im Sturmzentrum schmerzlich vermisst wurde. „Markus ist für diese Liga ein überdurchschnittlicher Spieler“, weiß der Kapitän. „Klar, dass er uns fehlt. Aber wir hätten heute ja auch so gewinnen können, wenn wir uns zum Schluss nicht ganz so dumm angestellt hätten.“ güna

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