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Die HSV will ihre Serie ausbauen

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Beim SuS Neuenkirchen ist der dritte Sieg in Folge eingeplant

Trainer Wortmann will trotz des Sechs-Punkte-Rückstands keine weiße Fahne hissen
HAMM • Das vergangene Wochenende war ein bitteres für die Hammer SpVg. Während das Team von Trainer Holger Wortmann spielfrei hatte, musste es tatenlos mit ansehen, wie die Spitzenteams Siege einfuhren und den Vorsprung auf die HSV ausbauten. So rangiert der TuS Dornberg mittlerweile mit sechs Zählern mehr auf dem Konto als die Hammer souverän auf dem ersten Tabellenplatz. „Das war ja schon vorher abzusehen. Und sechs Punkte zu diesem Zeitpunkt – das ist absolut aufzuholen“, wollte sich Wortmann von dem schon deutlichen Abstand nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Wir hissen doch jetzt nicht die weiße Fahne, das wäre ja eine Farce.“

Vielmehr setzt er darauf, dass an diesem Wochenende alles besser wird. Zum einem hofft er, dass die Konkurrenten im Rennen um die Meisterschaft in der Westfalenliga Federn lassen, zum anderen hat er im Auswärtsspiel bei SuS Neuenkirchen drei Punkte fest eingeplant. „Wir wollen zum achten Mal in Folge ungeschlagen bleiben und den dritten Sieg nacheinander einfahren. Wenn wir so unsere Serie ausbauen könnten, wäre das ideal“, meint der Coach, der den spielfreien Sonntag genutzt und sich das Gastspiel der Neuenkirchener beim 1. FC Gievenbeck angeschaut hatte. Und auch die Spieler hatten versucht, von der Situation zu profitieren. Am Freitag wurde ein Mannschaftsabend veranstaltet, die restlichen Tage des Wochenendes wurden zum Regenerieren genutzt. „Da haben sich die Jungs ein bisschen eingeschworen. In dieser Woche war beim Training jedenfalls zu merken, dass sie unbedingt wollen“, verrät Wortmann.

In Neuenkirchen stehen dem HSV-Coach nach der zweiwöchigen Pause auch wieder mehr personelle Möglichkeiten zur Verfügung. Zwar hat sich Semih Aktas eine kleinere Armverletzung zugezogen, dafür aber hat sich Markus Krawietz fit gemeldet. Ob der Angreifer von Anfang an auflaufen wird, ließ Wortmann noch offen. Besonders beflügelt dürfte am Sonntag Kurtulus Öztürk sein, der gestern geheiratet hat. Dass er eventuell zu ausgelassen feiert, diese Bedenken hat der Hammer Trainer übrigens nicht: „Auf Kutte kann man sich tausendprozentig verlassen.“ –pad

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