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Weder Fisch noch Fleisch

HSV defensiv stark, offensiv schlampig

NEUENKIRCHEN • So ganz einordnen konnten die Spieler der Hammer SpVg es nicht, das 0:0 in Neuenkirchen, das fünfte Remis im zehnten Spiel. „Optimistisch gesehen sind wir jetzt acht Begegnungen ungeschlagen, pessimistisch war das wieder ein Unentschieden“, meinte Dominique Nowak, der als HSV-Torwart einen weitgehend beschäftigungslosen Nachmittag verbrachte. Die Vorstellung der Hammer beim Tabellenzehnten war dennoch weder richtig Fisch, noch Fleisch.

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das war seit einigen Wochen wieder ein besseres Spiel von uns“, erklärte Trainer Holger Wortmann und hatte damit nicht Unrecht. Die HSV bestimmte die Partie und ließ in der 89. Minute die erste und einzige herausgespielte Gelegenheit des SuS zu. Allerdings blieben die Hammer offensiv auch unter ihren Möglichkeiten, in Strafraumnähe fand kaum ein Pass den Mitspieler, wurde oftmals die falsche Aktion gewählt. „Wir schießen einfach nicht“, bemängelte Nowak. Wortmann pickte sich den Versuch von Marc Dyballa (82.) heraus und rechnete vor: „Im Training sind bei ihm neun von zehn solcher Schüsse drin.“ Konstatieren musste der Coach allerdings auch, dass seine Mannschaft in der Torvorbereitung – schlechter Platz hin oder her –zu schlampig arbeitete. „Wir haben sehr körperbetont agiert, dann fehlt die Kraft bei der finalen Aktion“, entschuldigte Wortmann seine Akteure.

Unklar war nach Abpfiff auch, wie die Hammer die 1:4-Niederlage von Spitzenreiters Dornberg in Gütersloh einordnen sollen. Einen Punkt gut gemacht oder durch das 0:0 eine gute Gelegenheit verpasst? Die Wahrheit lag in Neuenkirchen immer irgendwie dazwischen. bob

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