Zum Anfang

Den Trend versüßen

101030hsv-stdl

Im Heimspiel gegen Stadtlohn soll für die HSV ein Sieg her

Ein frühes Tor würde den Hammern die Aufgabe deutlich erleichtern
HAMM • Wenn am Sonntag nach Abpfiff der Begegnung der Hammer SpVg gegen den SuS Stadtlohn (Anpfiff 15 Uhr) in der Evora Arena die Ergebnisse der anderen Partien in der Westfalenliga durchgesagt werden, wird Holger Wortmann genauer als sonst hinhören. „Wenn wir gewinnen, können wir den ein oder anderen Platz gutmachen“, hofft der Trainer, den unbefriedigende sechsten Tabellenrang nach oben zu verlassen. Denn während die HSV einen Abstiegskandidaten vor der Brust hat, haben andere Spitzenmannschaften deutlich schwerere Aufgaben zu bewältigen. In Delbrück trifft der Dritte auf den Vierten, Gütersloh und Dornberg (2.) empfängt Lippstadt (7.).

Doch zuallererst sollten die Hammer ihre Hausaufgaben machen und Stadtlohn schlagen. „Wir wollen unseren positiven Trend fortsetzen und im Heimspiel mit einem Dreier versüßen“, frohlockt Wortmann, der sich gerne an die gute Leistung seiner Mannschaft in Neuenkirchen (0:0) erinnert. Allerdings stimmte die Ausbeute im Münsterland nicht, weil es der HSV nicht gelang, die Dominanz auf dem Feld in Torgefahr, geschweige denn Treffer umzumünzen.

Was den Hammern fehlt, ist ein frühes Tor. „Das wäre sicher gut, um auch mal ruhiger spielen zu können“, sagt Wortmann. Sein Team betreibt in der ersten Viertelstunde meist einen großen Aufwand, setzt den Gegner weit in dessen Hälfte unter Druck, erobert sich viele Bälle – verpasst allerdings die Belohnung in Form eines Treffers. „Und dann schalten wir unerklärlicherweise runter und ziehen uns zurück“, weiß Wortmann nicht, warum die HSV die Dominanz der Anfangsphase teilweise leichtfertig herschenkt, anstatt weiter „Torchancen zu erzwingen“.

Am Sonntag würde ein schneller Treffer wohl wieder die Funktion eines Nussknackers erfüllen, denn die Stadtlohner stehen auf einem Abstiegsplatz, wären mit einem Punktgewinn zufrieden und werden wohl dementsprechend defensiv die Partie beginnen. Für Wortmann ist der SuS eine „Wundertüte“, der immer mal wieder ein „überraschendes Ergebnis“ raushaut. Vor drei Wochen trotze der HSV-Gegner auf eigenem Platz Paderborn ein 0:0 ab. Insgesamt zeigt die Tendenz aber nach unten. Seit sechs Spielen (3:16 Tore) warten die Stadtlohner auf einen Sieg. Auswärts sind die Gäste noch ohne Zähler. Zuletzt setzte es ein 1:5 gegen Gievenbeck. „Stadtlohn darauf zu reduzieren, wäre aber hochnäsig und fahrlässig“, sagt Wortmann, der vor den Standards der hoch gewachsenen Gäste auf der Hut ist.

Der Kader der HSV ist – die Langzeitverletzten außen vor – vollständig. Auch der in Neuenkirchen überragende, aber nach einem Schlag aufs Knie ausgewechselte Kurtulus Öztürk ist wieder fit. Aus der Reserve stößt Aykan Sahin dazu. „Er hat zwei Wochen gut trainiert“, will Wortmann den Offensivspieler ermuntern. bob

Hauptsponsor

24nexx

Premium Partner

premium

Business Partner

business

Classic Partner

classic