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Hammer SpVg will den Rückstand verkürzen

101119SP14HSV kann durch Erfolg gegen Recklinghausen bis auf einen Zähler an den Spitzenreiter Dornberg heranrücken

HAMM • Eine Woche ist gerade einmal vergangen seit der Absage. Doch wenn am Samstag (14.30 Uhr) in der Evora Arena das Westfalenliga-Spiel zwischen der Hammer SpVg und dem FC 96 Recklinghausen erneut auf der Tagesordnung steht, haben sich die Vorzeichen gewaltig verändert.

Zum Positiven für die HSV, die nach dem 1:1 von Spitzenreiter Dornberg gegen Hövelhof am Sonntag nun im Erfolgsfall bis auf einen Zähler an den Klassenprimus heranrücken könnte. Eher negativ beim Kontrahenten. Denn der verkündete in den vergangenen Tagen gravierende Personalentscheidungen, die die Gerüchte um finanzielle Probleme beim FC anheizten. Trainer Peter Anders bleibt nur noch bis zum Ende des Jahres im Amt, ab Januar übernimmt Maik Portmann das Kommando. Zudem soll der Kader von derzeit 21 auf 18 Akteure zurückgefahren werden. Gut möglich also, dass morgen ein arg verunsichertes Team in Hamm gastiert. Doch das sieht Holger Wortmann ein wenig anders. Der HSV-Trainer erwartet eher eine Trotzreaktion der Recklinghäuser und sagt: „Es kann doch genauso gut sein, dass sie jetzt besonders motiviert sind.“

Und so warnt er seine Mannschaft eindringlich vor dem „spielstarken“ FC 96, lässt bei der Beurteilung auch nicht den elften Tabellenplatz des aus der Staffel 2 umgruppierten „Neulings“ gelten. Immerhin haben die Gäste bereits 16 Zähler auf dem Konto. „Aber es wäre fahrlässig, wenn wir jetzt nicht unsere Hausaufgaben machen würden. Wir wollen unsere Ausgangsposition weiter verbessern. Deshalb werden wir aggressiv nach vorne spielen“, sagt Wortmann, mahnt aber auch Geduld an.

Dass die Spielweise seines Teams nicht immer attraktiv war, dass gerade vor eigenem Publikum noch ein herausragender Auftritt fehlt, das weiß der Coach. Und 18 erzielte Treffer sind nicht unbedingt ein angemessener Wert für ein Spitzenteam. Gleichwohl: Es sind andere Zahlen, die für die HSV sprechen. Erst eine Niederlage – Liga-Bestmarke. Nur acht Gegentreffer – zweitbester Wert. „Darauf kann man aufbauen“, weiß Wortmann, der allerdings mit Markus Krawietz und Kurtulus Öztürk auf zwei Eckpfeiler verzichten muss. Dennoch will der Coach die Serie von zehn Partien in Folge ohne Niederlage unbedingt ausbauen, zumal „die Stimmung im Team auch aufgrund der Ergebnisse in der vergangenen Woche sehr gut ist“. Sie soll heute noch besser werden. fh



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