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HSV will weiter Druck aufbauen

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Die Hammer gehen als klarer Favorit in die Partie beim Schlusslicht Emsdetten

Platz drei ist für Trainer Wortmann die logische Konsequenz der guten Entwicklungen
HAMM • Die Bilanz ist wirklich beeindruckend. Seit nunmehr elf Begegnungen hat die Hammer SpVg in der Fußball-Westfalenliga kein Spiel mehr verloren, ging nach den vergangenen vier Partien sogar jedes Mal als Sieger vom Platz. Daher sind für den Tabellendritten am morgigen Sonntag (14.30 Uhr) drei Punkte beim Ligaschlusslicht SpVg Emsdetten 05 fest eingeplant, auch wenn Trainer Holger Wortmann vor dem Gastspiel im Münsterland eindringlich warnt: „Das wird ein extrem schweres Spiel. Emsdetten hat sich eine Menge vorgenommen und hat zuletzt immer äußerst knapp verloren.“

Dennoch geht die HSV als klarer Favorit in die Partie, kann und darf sich auf dem Weg zurück in die NRW-Liga bei der SpVg 05 keinen Ausrutscher erlauben. Das ist auch dem Hammer Trainer klar. „Wir wollen unsere gute Ausgangsposition aus- und Druck auf die beiden Mannschaft aufbauen, die jetzt noch vor uns stehen“, betont Wortmann, der den derzeit dritten Rang als eine logische Konsequenz der Entwicklung in dieser Saison ansieht. So hätten sich die vielen neuen Spieler erst aneinander gewöhnen müssen, hätte die Mannschaft lernen müssen, mit der neuen Drucksituation umzugehen, dass sie nun in jeder Partie der Favorit ist und hätte sich das Team mit der neuen Umgebung in der Westfalenliga vertraut machen müssen. „Das alles war am Anfang nicht so leicht. Umso schöner und angenehmer ist es jetzt, mit der Mannschaft zu arbeiten“, sagt Wortmann, der nun auch personell wieder aus dem Vollen schöpfen kann.

In Emsdetten steht ihm bis auf Kevin Lanzendörfer der komplette Kader zur Verfügung. Einen Freifahrtschein für die eigentlich als gesetzt geltenden Kurtulus Öztürk und Markus Krawietz, die sich nach ihren Verletzungspausen wieder fit gemeldet haben, wollte er den beiden Spielern aber nicht geben. „Die Mannschaft hat sich zuletzt sehr gut präsentiert. Ob ich nun etwas ändere, darüber werde ich mir noch Gedanken machen“, so der HSV-Coach.

Nach seinem zweiten Kreuzbandriss in seiner noch jungen Karriere ist übrigens Sefa Arslan wieder ins Training eingestiegen. Spätestens zur Rückrunde wird er Holger Wortmann dann auch wieder zur Verfügung stehen. „Das ist eine ganz tolle Geschichte für den Jungen. Und ich habe dann noch eine Alternative mehr“, freute sich der Trainer. –pad



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