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Erste Mannschaft der Hammer Spielvereinigung

Ungefährdeter Sieg zum verspäteten Heimauftakt

20170319HSVTENHamm bleibt nach 3:0 (1:0)-Revanche gegen Ennepetal auf Kurs

Unter den anwesenden 365 Zuschauern in der EVORA-Arena, sofern sie es mit der Heimmannschaft hielten, konnte man immer wieder vernehmen, dass die Hoffnung bestand, heute früh für klare Verhältnisse zu sorgen, um dann einen entspannten Heimsieg gegen den TuS Ennepetal einzufahren. Ein Wunschdenken, wie sich schon früh herauskristallisierte.

Wie im Vorfeld auch von unserem Trainer angekündigt, sollte es wieder ein schwieriges Unterfangen werden und die 2:1-Niederlage im Hinspiel ist dafür schließlich Indiz genug. Trotz des oder gerade wegen des Hinspiels im Hinterkopf begann die HSV deutlich aktiver und zielstrebiger im Spiel nach vorne, blieb aber zunächst ohne die ganz große Torchance. Nach knapp zwanzig Minuten kamen dann auch die Gäste zwei Mal kurz hintereinander gefährlich vor das Tor von Philip Faderl, aber der wieder in die Startelf gerückte David Loheider war es in der 21. Minute, der eine Ecke von Manuel Dieckmann mit dem Kopf über die Linie drückte und den guten Start der Hammer mit seinem neunten Saisontor unterstrich. Ein schönes Bild bot sich den Leuten auf der Tribüne, unter denen auch der verletzte Felix Frank weilte, beim Torjubel. Die Spieler auf der HSV-Bank brachten Loheider das Trikot von Frank und umzingelt von seinen Teamkollegen reckte er es in die Höhe. Besser kann man Zusammenhalt nicht demonstrieren.

Nach dem Treffer legte der Gast aus Ennepetal nochmal eine Schippe drauf und hatte bis zur Pause mehr vom Spiel, aber auch in dieser Phase brauchte es beim TuS Standards um richtige Gefahr auszustrahlen. Aber ein Tor sollte dennoch nicht gelingen.

Um das Spiel in der Defensive zu stabilisieren und gleichzeitig nach vorne mehr Druck zu entwickeln, stellte Hozjak zur zweiten Halbzeit ein wenig um und beorderte Giacomo Serrone in die Sturmspitze und auch Dalibor Gataric agierte ab sofort weit offensiver über die linke Seite. In der 63. Minute setzte eben jener Gataric sich auf seiner Seite durch und brachte eine gefühlvolle Flanke auf den langen Pfosten, wo Serrone mit dem Frust einer kurz zuvor vergebenen Chance den Ball in die Maschen drosch.

Wer jetzt auf Seiten der HSV nicht ohnehin schon das Gefühl hatte, dass da heute nichts mehr anbrennen würde, der konnte sich glücklich schätzen, dass Manuel Dieckmann heute die Ecken schoss. In der 69. Minute schlug er den Ball von der linken Eckfahne mit Effet in Richtung Ennepetaler Gehäuse und HSV-Innenverteidiger Erdal Kaleoglu tangierte den Ball wohl noch ein wenig, ehe er im Kasten einschlug.

In den letzten Minuten plätscherte die Partie mehr oder weniger dahin. Das Spiel war entschieden. Die Revanche für das Hinspiel geglückt. Dennoch waren noch längst nicht alle zufrieden. An erster Stelle natürlich TuS-Coach Imre Renji, der den Tabellenzweiten wie im Hinspiel gerne wieder geärgert hätte und gerade mit dem Spiel seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit haderte. Sven Hozjak auf Seiten der Hammer legte in seinem Statement zum Spiel noch eins drauf und sprach von keinem schönen Spiel über die gesamten 90 Minuten, woran nicht zuletzt der bespielte Untergrund heute Schuld war. In seinen Augen fiel der Sieg viel zu hoch aus, aber unterm Strich nahm er es gerne als nachträgliches Geburtstagsgeschenk an und schaut mit Vorfreude auf die kommende Aufgabe nächsten Sonntag um 15 Uhr beim FC Brünninghausen, wo auf unsere spielstarke Mannschaft mal wieder ein Kunstrasen wartet. tr

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