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4:1-Heimsieg gegen den SuS Stadtlohn

20170414ManuelDieckmannKollektiven Jubel gab es heute satte vier Mal

"Never change a winning team" wusste auch schon Englands Weltmeistertrainer von 1966, Sir Alf Ramsey, der den Ausspruch seiner Zeit für den Fußball prägte. Auch HSV-Coach Sven Hozjak sah nach dem guten Auftritt in Paderborn offensichtlich keinerlei Anlass an seiner Startaufstellung zu basteln und schickte die gleiche Elf auf den Rasen der EVORA-Arena, die zuletzt auswärts schon überzeugen konnte.

Allen voran war es nach dreizehn Minuten Nils Kisker, der diesmal nach Vorarbeit von Dennis Mooy den Dosenöffner zur 1:0-Führung erzielte. Gleiches gelang ihm bereits in Paderborn. Den Rest der ersten Halbzeit spielte unsere Mannschaft gefällig nach vorne, ohne allerdings einen der zahlreichen Angriffe erfolgreich abzuschließen. Dafür bedurfte es der Hilfe der Stadtlohner Hintermannschaft. Nedim Djuliman war es, der im eigenen Strafraum HSV-Stürmer Semih Daglar von den Beinen holte. Für die fällige Aufgabe vom Punkt war schon in der Vergangenheit Manuel Dieckmann verantwortlich und auch wenn Sören Stauder im Tor die richtige Ecke antizipiert hatte, konnte er den Ball von Hamms Nummer fünf nicht mehr erreichen. Zu platziert ging er rechts unten rein. SuS-Co-Trainer Ibo Sönmez, der den erkälteten Chefcoach Martin Stroetzel auf der Pressekonferenz nach dem Spiel vertrat, sprach von einer ersten Halbzeit, in der die Gastmannschaft nicht im Spiel war, so dass das 2:0 zur Pause vollkommen in Ordnung ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte der Gast mit Tugrul Aydin für Mario Worms und Luca Ehler für Ex-HSVer Tayfun Cakiroglu zwei frische Kräfte. Die Maßnahme sollte greifen, denn in der Anfangsphase spielte plötzlich fast nur noch die Mannschaft in weiß nach vorne, so dass man schon Sorge haben musste, dass der ohnehin nicht perfekte Platz sich äußerst einseitig abnutzt an diesem Abend, nachdem bereits unsere Jungs vor der Pause dasselbe Tor belagert hatten.

Die ganz große Chance konnten sich die Stadtlohner allerdings nicht herausspielen und deswegen war es diesmal HSV-Verteidiger Felix Fuchs, der einen Elfmeter verschuldete, den der erfahrene Michael Roßmöller auf Seiten des SuS sicher verwandelte. 55 Minuten waren da gerade einmal gespielt und jetzt war auch wieder etwas mehr Zug in der Partie. Was folgte war der erste Wechsel auf Hammer Seite. Yakup Köse verließ unter dem Applaus der 420 Zuschauer den Platz und machte Danijel Gataric Platz. Vier Minuten später war es dann erneut Manuel Dieckmann mit seinem sechsten Oberligatreffer für die HSV, der den alten Abstand wieder herstellte. Fünf Minuten nach seinem Treffer durfte auch er sich seinen Beifall abholen und der zweite Gataric-Bruder, Dalibor, kam für ihn ins Spiel.

Semih Daglar, der in Paderborn noch seinen ersten Treffer erzielen konnte, hatte heute nicht so viel Glück. Zwar holte er den Strafstoß raus, aber seine zahlreichen Chancen wurden allesamt von Sören Stauder entschärft oder abgelenkt. Giacomo Serrone hingegen sorgte im Anschluss durch einen Volleyschuss ins lange Eck nicht nur für eine Aufstockung des Ergebnisses, sondern auch noch dafür, dass er durch seinen Eintrag in die Torschützenliste des heutigen Spiels mit David Loheider gleichzog. Mit seinem neunten Oberligatreffer hat er nun genau so viele Treffer wie Loheider, der am Ostermontag beim TuS Erndtebrück hoffentlich das letzte Mal in der laufenden Saison aussetzen muss. Auch Serrone erhielt kurz nach seinem Tor den verdienten Applaus und für ihn kam Damir Ivancicevic in die Partie, dem ein Treffer in der Schlussphase allerdings genau so verwehrt blieb wie dem stark aufspielenden Semih Daglar.

Unterm Strich konnte Sven Hozjak mit der Partie und dem Ergebnis zufrieden sein. Auch wenn es zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal drohte spannender als nötig zu werden, war es ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg, mit dem im Rücken unsere Mannschaft jetzt gestärkt zum Spitzenspiel nach Erndtebrück reisen wird. Ein Sechs-Punkte-Spiel, dass jeden Streckenkilometer der Auswärtsfahrt wert sein dürfte. Also ruhig schon mal auch für den Familienausflug am Ostermontag vormerken: 15 Uhr ist Anstoß im Pulverwaldstadion! tr

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