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Erste Mannschaft der Hammer Spielvereinigung

Fehlstart - Déjà vu zu Hause

20170423HSVSCRTabellenplatz trotz Niederlage gegen den SC Roland gehalten

Nicht nur Yakup Köse, auch Mike Pihl, Erdal Kaleoglu und Semih Daglar trafen auf alte Mannschaftskollegen. Geschenke unter Freunden hätte es aus Hammer Sicht trotzdem nicht unbedingt geben müssen. Die letzte Heimniederlage gegen den 1.FC Kaan-Marienborn liegt zwar mittlerweile drei Wochen zurück und seitdem wurden auch souverän die vollen sechs Punkte eingefahren, die es durch den Spielausfall am Ostermontag lediglich zu holen gab, aber wer sich die Partie heute gegen den SC Roland Beckum angesehen hat, konnte sich durchaus an die Partie gegen die Siegener erinnert fühlen.

HSV-Coach Sven Hozjak hatte vor der von Ex-Ahlen-Profi Musemestre Bamba interimsmäßig trainierten Mannschaft aus dem Beckumer Vorort gewarnt. Der SC Roland stünde zwar weit unten in der Tabelle, aber in den Spielen, die Hozjak gesehen hatte, waren es immer Nuancen die den Beckumern zum Punktgewinn oder Sieg gefehlt haben. Heute sollte das zuletzt fehlende Fortune den Gästen hold sein und die Hintermannschaft unserer HSV leistete dazu einen nicht unerheblichen Beitrag. Spielten unsere Jungs die ersten zwanzig Minuten noch kontrolliert nach vorne, ohne zwingend in den Sechzehner der Beckumer, geschweige denn vor deren Tor, zu kommen, war es eine erzwungene Auswechslung bei den Roländern in der 23. Minute, in deren Folge die HSV ein wenig an Spielanteilen einbüßen musste.

Für den verletzten Samet Davulcu kam Timo Achenbach in die Partie, die nun etwas offener gestaltet wurde, und als Anhänger der Hammer Spielvereinigung konnte man mit fortschreitender Spielzeit trotz einiger eigenen Chancen das schlechte Gefühl aufkommen spüren, das man bekommt, wenn es einfach nicht rund läuft. Eben das könnte man als Fazit hinter das heutige Spiel hängen: Es lief einfach nicht rund. Es lief einfach nicht zusammen. Ein gebrauchter Sonntag eben.

In der 45. Minute unmittelbar vor dem Pausenpfiff war es HSV-Innenverteidiger Erdal Kaleoglu, dem ein von Philip Faderl abgewehrter Ball ans Bein sprang und den er damit unkontrolliert ins eigene Tor lenkte. Alles Pech des 29. Oberligaspieltags versammelte sich in dem Moment vor dem Hammer Tor. Ein Weckruf für unsere Jungs sollte man meinen so direkt mit dem Pausenpfiff und Sven Hozjak bestätigte nach der Partie auch, dass man sich einiges vorgenommen hatte in der Kabine. Aber keine fünf Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, da standen wieder die HSV-Innenverteidiger im Mittelpunkt, als ein Pass von Erdal Kaleoglu nicht bei seinem Nebenmann Felix Fuchs ankam und SCR-Stürmer Vadim Thomas den Ball kurz vor dem HSV-Kapitän wegspitzelte und somit frei auf Philip Faderl zustürmen konnte. Das Silbertablett unter dieser Chance war zu schön, um es abzulehnen und das 0:2 aus Hammer Sicht war damit besiegelt.

Nun waren es schon zwei Toren, denen die Jäuster hinterherlaufen musste. Die Beckumer spielten die Partie allerdings clever weiter und setzten zwischen die nun häufiger werdenden Offensivaktionen der HSV immer wieder gefährliche Konter. Auf beiden Seiten hätten durchaus noch weitere Treffer fallen können, aber lediglich Felix Fuchs war es quasi mit dem Schlusspfiff, der einen Ball, den die Beckumer nicht richtig klären konnten, über die Linie drückte und damit ein wenig Wiedergutmachung für die Szene, die zum 0:2 führte, leistete.

Um Zählbares aus dem Spiel mitzunehmen, hat es am Ende nicht gereicht und so bleibt das dumpfe Gefühl, dass sich die Heimbilanz unserer HSV auch nach dem heutigen Nachmittag einfach nicht gut liest. Nun ist es aber so, dass etwa ein Drittel der ausstehenden Begegnungen auf eigenem Platz ausgetragen werden. Dass die Jungs es besser können haben sie in den Spielen gegen Ennepetal und Stadtlohn in der jüngeren Vergangenheit deutlich gezeigt.

Um jetzt aber lange Wunden zu lecken hat die Mannschaft gar keine Zeit. Schon am Mittwoch um 18.30 Uhr ist die Reserve von Arminia Bielefeld in der EVORA-Arena zu Gast und bis dahin hat Sven Hozjak zwei volle Tage um seine Mannen wachzurütteln, wieder aufzubauen, richtig einzustellen und mit neuem Gesicht ins nächste Spiel zu schicken. Dieses neues Gesicht könnte dann auch wieder David Loheider sein, der nach seiner Rotsperre am Mittwoch endlich wieder einsatzberechtigt ist. Ob er auch direkt ins Spiel geworfen wird, konnte Hozjak nach der Partie noch nicht sagen, aber eine Option ist er auf jeden Fall. tr

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