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Nach Roter Karte den Faden und das Spiel verloren

20170426HSVDSCIIBielefeld schlägt Hamm mit 0:3

"Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu", so sagte es einst Jürgen "Kobra" Wegmann. Nach der Niederlage am vergangenen Sonntag, bei der sich unsere Jungs die Bälle quasi selbst ins eigene Netz gelegt hatten, gingen die Rotblusen die heutige Aufgabe mit viel Ruhe und Kontrolle im Spielaufbau an, scheiterten aber vor 312 Zuschauern letztlich an sich selbst.

Über weite Strecken der ersten Hälfte war unsere HSV auch die spielbestimmende Mannschaft und ließ den Gast nur über kurze Strecken den Ball in den eigenen Reihen halten. Die einzigen glasklaren Torchancen bis zur Pause hatte einzig und allein die Hammer Spielvereinigung, die Nico vom Hofe im Tor der Arminia mit absoluten Glanztaten vereiteln konnte, was Bielefelds Coach Andre Kording auf der anschließenden Pressekonferenz ins Schwärmen versetzte. Er hatte für seine Mannschaft reichlich Lob übrig und war unglaublich stolz auf die Leistung seiner Jungs.

HSV-Trainer Sven Hozjak auf der anderen Seite konnte seiner Mannschaft in Bezug auf die erste Hälfte lediglich den Vorwurf machen, dass bei aller Überlegenheit nichts Zählbares herausgesprungen ist und die Geschehnisse in der zweiten Halbzeit zwangen unseren Coach heute dazu, seine Worte mit Bedacht zu wählen. Zwar kamen die Gäste bereits mit etwas mehr Schwung aus der Kabine, aber es war die 56. Minute, die das Spiel in die finale Richtung lenkte.

Die Nicklichkeiten in den Zweikämpfen hatten ohnehin schon zugenommen, aber nach einem Zusammenprall mit dem eigenen Mann war es HSV-Spielführer Felix Fuchs, der am Boden liegen blieb. Statt den Ball jedoch ins Seitenaus zu spielen, ließen die Bielefelder, angetrieben von ihrem Trainer, den Ball weiter durch die eigenen Reihen laufen, so dass Schiedsrichterin Kathrin Heimann korrekterweise das Spiel unterbrach. Einen Moment zu spät allerdings für die Sicherungen von Hamms Nummer 5 Manuel Dieckmann, der auf den ballführenden Bielefelder zustürmte und ihm lautstark erklärte, was er von der Aktion der Arminen hielt. Der Bielefelder sank wie vom Blitz gefällt auf den Rasen und es folgte eine Rote Karte dafür, dass sich Dieckmann von der Situation hatte provozieren lassen.

In Überzahl kam die Gastmannschaft etwas besser ins Spiel und es dauerte dann auch keine fünf Minuten, ehe Marcel Lücke nach einer Ecke das zu dem Zeitpunkt sehr glückliche 0:1 markierte. Unsere Jäuster versuchten, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen und spielten sich immer häufiger vor das Bielefelder Tor. Die ganz große Chance blieb ihnen aber verwehrt. Stattdessen waren es in der 81. Minute Almir Kasumovic und in der 88. Minute Maximilian Thilo Dittrich, die auf der Gegenseite nach Kontern gegen die nun weit aufgerückten Hammer den Endstand herstellten.

Eine neue Situation für unseren Trainer, die Mannschaft und auch für das in dieser Saison häufig verwöhnte Publikum. Zwei Niederlagen am Stück sind in dieser Spielzeit absolutes Neuland, und dass keine dritte hinzu kommt, dafür wollen alle zusammen bereits am kommenden Sonntag im Spiel gegen den ASC 09 Dortmund sorgen. tr

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