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20170901SCWHSVHamm gastiert beim Tabellenzweiten SC Westfalia Herne

Wenn sich am Sonntag um 13.15 Uhr der Bus mit den Fans der Hammer Spielvereinigung in Richtung Herne in Bewegung setzt, dann ist das Ziel nicht die Heimspielstätte der nach drei Spielen auf Platz zwei rangierenden Westfalia. Statt zum altehrwürdigen Stadion am Schloss Strünkede, das momentan noch mit einem Kunstrasen, einer Aufwärmfläche und einem Kleinfeld ausgestattet wird, geht es wie schon in der Saisonvorbereitung in die nahe gelegene Mondpalast-Arena im Stadtteil Wanne. Anstoß dort ist um 15 Uhr.

Dass unsere Mannschaft ihr drittes Vorbereitungsspiel seinerzeit mit 1:0 beim Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel an gleicher Stelle verlor, mag für Abergläubige sicherlich ein schlechtes Omen sein, aber wenn man bedenkt, dass ein Großteil des aktuellen Kaders der HSV zu der Zeit noch gar nicht mit an Bord war, dann erkennt man die geringe Aussagekraft dieses Spiels. Mittlerweile haben unsere Jungs ihre ersten drei Partien in der Oberliga hinter sich und dabei alle drei Absteiger aus der Regionalliga mehr oder weniger erfolgreich bespielt. Dass nach den beiden torlosen Spielen gegen Siegen und Ahlen ausgerechnet gegen den Top-Aufstiegsfavoriten Schalke der erste Dreier geholt wurde, verdankt das Team rund um Coach Sven Hozjak in erster Linie der stabilen Abwehr, die immer noch keinen Gegentreffer zugelassen hat. Ein selbst erzieltes Tor gab es im Ligabetrieb allerdings auch nicht, denn ein Eigentor des Schalkers Joshua Bitter ist der einzige Treffer auf dem bislang noch mauen Torkonto.

Grund genug also auch für Hozjak, schon direkt nach dem Schalke-Spiel darauf zu verweisen, dass auch gegen Herne niemand ein Feuerwerk seiner Mannschaft erwarten darf. Sicherlich geht es dieses Mal, im Gegensatz zum Auftaktprogramm, gegen einen Aufsteiger, aber auch der hat noch kein Spiel verloren und erst beim 0:0 am vergangenen Wochenende beim SV Lippstadt 08 die erste Punkteteilung erlebt. Westfalia-Trainer Christian Knappmann hatte in der Partie direkt drei Defensive vor der Abwehrreihe eingeteilt und seinen Spielern rigoroses Pressing verordnet, das die Lippstädter zu langen Bällen zwang und unterm Strich für beide Teams kaum Torchancen bedeutete.

Was sich nach schwerer Kost für den Zuschauer anhört, könnte auch am Sonntag auf unsere Mannschaft zukommen. Wie beide Trainer aber ihre Teams am Ende auf- und einstellen, bleibt bis zuletzt natürlich deren Geheimnis. So bleibt zu hoffen, dass Christian Knappmann ein Herz für die Fans zeigt und seine Mannschaft dieses Mal wieder mitspielen lässt. Immerhin stehen neben zahlreichen erfahrenen Kräften mit Damir Kurtovic und Marcel Ramsey auch noch zwei ehemalige HSVer in seinem Kader und mit Fatmir Ferati und Marko Onucka hat er zwei brandgefährliche Offensivspezialisten mit reichlich Erfahrung auf dem Platz. tr

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