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​ Aufholjagd zu spät gestartet

20170917EkiciHamm kassiert in Dortmund mit 3:2 die erste Saisonniederlage

Das Waldstadion in Dortmunder Stadtteil Aplerbeck ist scheinbar kein gutes Pflaster für die HSV, denn auch am 6. Oberligaspieltag konnten die Hammer dort keine Punkte holen und kassierten stattdessen gegen den ASC 09 Dortmund die erste Niederlage in dieser Saison. Dabei wurde die Hozjak-Elf drei Mal auf dem falschen Fuß erwischt, kämpfte sich aber bis auf 3:2 wieder heran und verpasste den am Ende längst verdienten Ausgleich nur äußerst knapp.

Von Beginn an hatten die Hammer das Spiel eigentlich unter Kontrolle und deutlich mehr Ballbesitz als der ASC, was sich in zwei gefährlichen Torabschlüssen von Laurenz Wassinger (6.) und Volkan Ekici (20.) widerspiegelte. Doch statt einer bis dahin durchaus möglichen Führung, fühlten sich die Hammer unter den 300 Zuschuern in der 23. Minute an das Pokalspiel am letzten Mittwoch erinnert. Jarno Peters konnte einen Schuss nur nach vorne abklatschen lassen und Michael Seifert im Trikot der Dortmunder staubte erfolgreich zum etwas überraschenden 1:0 ab. Zehn Minuten später verlor Volkan Ekici den Ball im Mittelfeld und wenige schnelle Pässe genügten dem ASC, um den Ball zum zweiten Mal im Gehäuse der HSV unterzubringen.

Mit dem 2:0 ging es in die Halbzeit, aus der die Gäste aus Hamm als erstes zurück auf den tiefen Platz kamen, um in Halbzeit zwei einiges wieder gut zu machen. Doch weit gefehlt. Zwar hatten die Hammer, für die nun Mike Pihl für Ralf Schneider im Spiel war, weiterhin die größeren Spielanteile, doch Zählbares sprang erneut nur für die Aplerbecker heraus. Ermias Simatos konnte in der 66. Minute den Ball an Mann und Maus vorbei ins Hammer Tor spitzeln.

Das Hammer Fanlager war spätestens jetzt hin- und hergerissen zwischen Resignation und Optimismus. Kurz nach dem 3:0 erwies Nico Wolters auf Dortmunder Seite seinem Team einen Bärendienst, als er nach einem Zweikampf im Mittelfeld die Gelb-Rote Karte einhandelte (71.). Die HSV hatte nun deutlich mehr Räume und ein Hoffnungsschimmer keimte auf Hammer Seite auf, als Laurenz Wassinger tatsächlich in der 76. Minute nach Steilpass von Manuel Dieckmann den überfälligen Anschlusstreffer zum 1:3 schaffte. Direkt in der nächsten Offensivaktion schaffte Volkan Ekici mit einem Tunnel gegen ASC-Keeper Jan Held sogar den Anschlusstreffer zum 2:3.

Spätestens jetzt keimte auch bei den größten Pessimisten wieder Hoffnung auf, dass man zumindestens einen Punkt mit zurück in die Evora-Arena nehmen könnte, denn die HSV drängte nun mit aller Macht und schnürte den ASC in de eigenn Hälfte ein. Doch die Gastgeber warfen alles in die Waagschale, sodass nur noch zwei Aluminiumtreffer von HSV-Kapitän Marius Kröner heraussprangen, bevor die gute Schiedsrichterin Marina Wozniak nach lediglich zwei der zuvor angezeigten drei Minuten Nachspielzeit abpfiff.

Alles in allem kann man wohl sagen, dass es knapp eine Stunde gedauert hat, bis unsere Mannschaft den bösen Geist aus dem Pokal abschütteln konnte. Die letzte halbe Stunde hat jedenfalls Mut gemacht, dass sich beim kommenden Heimspiel wieder eine ganz andere HSV über neunzig Minuten ihrem Publikum präsentieren wird. Dass der kommende Gegner der TuS Ennepetal ist, der am Sonntag nach schwachem Saisonstart den SV Lippstadt 08 mit 5:1 auf die Heimreise geschickt hat, verheißt auch dieses Mal eine schwierige Aufgabe. Auch in dieser Oberligasaison scheint wieder zu gelten, dass jeder jeden schlagen kann. Beim nächsten Mal sind aber definitiv wir wieder an der Reihe mit dem Dreier. tr

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