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Personalsorgen hüben wie drüben

20170930TSGHSVHozjak-Elf will auch bei der TSG Sprockhövel bestehen

Die Tribüne in der EVORA-Arena bot am vergangenen Sonntag im Spiel gegen den TuS Ennepetal die würdige Kulisse für ein Gruppenfoto der besonderen Art. Denn während die Elf von Sven Hozjak unten auf dem Rasen um die drei Punkte kämpfte, versammelte sich das HSV-Lazarett auf der Tribüne und kämpfte beim dreimaligen Torjubel eher mit den Gehhilfen, Bandagen und Orthesen.

Mit David Loheider, Noel Below, Ersan Kusakci, Felix Frank und Moritz Kickermann, die allesamt auf ihre Genesung warten, und Neuzugang Pascal Schmidt, der unter der Woche im Kreispokal das erste Mal eingewechselt wurde und als Dank dafür den entscheidenden Elfmeter verwandelte, saßen sechs Akteure zwischen den Zuschauern. Zu dieser illustren Runde gesellt sich dann noch Felix Fuchs, der die Spiele aber für gewöhnlich hinter dem Tor mit verfolgt.

Von Pascal Schmidt einmal abgesehen also satte sechs Ausfälle, die Sven Hozjak nicht erst seit gestern zu verkraften hat. Umso höher zu bewerten ist das Abschneiden seiner Mannschaft, die am Sonntag das vierte und letzte Mal in der Hinrunde auf einen Absteiger aus der Regionalliga treffen wird.

Die Reise für den HSV-Tross geht in die GermanFlavours Travel-Arena, die den meisten unter dem Namen Stadion am Baumhof geläufig sein dürfte. Dort hat Andrius Balaika, der Trainer der heimischen TSG Sprockhövel, seine ganz eigenen Sorgen, denn ihm fehlen ebenfalls wichtige Spieler, gerade im Offensivbereich. In der Vorwoche verlor die TSG nicht nur ihr Spiel beim SV Lippstadt 08 mit 0:1, sondern auch Max Claus, der gerade sein Comeback feierte, mit einer gelb-roten Karte. Unter der Woche folgte die nächste Hiobsbotschaft, als sich bei Spielführer Tim Dudda herausstellte, dass die Rückenprobleme gar ein Bandscheibenvorfall waren. Fraglich für die Partie am Sonntag sind zudem Adrian Wasilewski, der ebenfalls wegen Rückenproblemen unter der Woche mit dem Training aussetzte und Patrick Dytko, der sich schon seit zwei Wochen mit Problemen am Sprunggelenk herumplagt.

Macht in der Summe vier Ausfälle, die den Trainer angeblich vor große Probleme stellen. Aber unter anderem hat die TSG mit Emre Demir einen Offensivakteur in der Hinterhand, der in Hamm kein Unbekannter ist. Sollte der Ex-HSVer nicht spielen dürfen, so wird er wenigstens viele Hände schütteln müssen, wenn er auf seinen alten Verein trifft. Man darf dementsprechend auf Hammer Seite durchaus davon ausgehen, dass man von einer Mannschaft empfangen wird, die unserem Team alles abverlangt.

Die Statistik zwischen den beiden Kontrahenten fällt jedenfalls recht ausgeglichen aus. Die TSG hat mit sechs Siegen aus den letzten zwölf Spielen gegeneinander einen Dreier mehr vorzuweisen als die HSV und das einzige Unentschieden aus dieser Zeit datiert vom 26. August 2007, als es torlos ausging. Anlass genug also für die HSV-Fans, ihre Mannschaft nach Sprockhövel zu begleiten, um die Statistik auszugleichen und den Anschluss nach oben nicht zu verlieren, denn "Wenn du den Anschluss verlierst, verlierst du auch die Freude", wie HSV-Trainer Sven Hozjak verlauten ließ.

Dass es nicht soweit kommt, dafür wollen alle Hammer auf wie neben dem Platz wieder gemeinsam sorgen. Anpfiff in Sprockhövel ist um 15 Uhr und wer sich der Reisegruppe nicht anschließen, aber dennoch nichts verpassen möchte, der hat seit kurzem die Möglichkeit, sich bei sporttotal.tv die Spiele live anzuschauen. Auch die TSG Sprockhövel hat ihr Stadion mit der nötigen Technik ausgestattet und streamt live aus dem Baumhof. tr

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1. Oktober 2017: TSG Sprockhövel vs. Hammer SpVg via sporttotal.tv

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