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Spielstärke trifft auf Kaderstärke

20180302HSVSCWHamm empfängt den SC Westfalia Herne zum Duell der Traditionsclubs

Sonntag, 15 Uhr, EVORA-Arena. So lautet für gewöhnlich der wichtigste Eintrag im Terminkalender, wenn ein Heimspiel der Hammer Spielvereinigung ansteht. Dieses Mal bleiben aber die Tore der Arena verschlossen, denn witterungsbedingt wurde schon frühzeitig festgelegt, dass die Partie gegen Westfalia Herne auf dem benachbarten Kunstrasen stattfinden wird.

Interpretiert man die Worte von Hernes Coach Christian Knappmann richtig, dann spielt diese Verlegung auf das künstliche Geläuf durchweg unserer HSV in die Karten. Der SCW-Trainer, der sonst nicht sparsam mit Kampfansagen umgeht und vor dem Rückrundenauftakt den zweiten Aufstiegsrang ins Visier genommen hat, hat im Vorfeld des 21. Spieltags durchweg Lobeshymnen auf den Gegner verlauten lassen. Demnach hat Sven Hozjaks Team eine rasante Entwicklung genommen und ist von einer starken Mannschaft zu einer noch stärkeren Mannschaft gereift, hat eine stark organisierte Defensive und eine im Laufe der Saison noch effektiver gewordene Offensive. Sicher ist es nicht von der Hand zu weisen, dass HSV-Keeper Jarno Peters in Heimspielen erst zweimal hinter sich greifen musste. Dass diese beiden Tore gegen Eintracht Rheine aber auch in nur einem von lediglich vier Heimauftritten gefallen sind, relativiert diese Statistik auch schon wieder ein wenig. Die Partien gegen Marl-Hüls und Hassel gingen zwar auch zu null aus, wurden mittlerweile aber aus der Wertung genommen.

Dass auf Seiten der Westfalia diverse Ausfälle zu erwarten sind, lässt durchblicken, dass das Hervorheben der vermeintlichen Stärken des Gegners auf ein Psychospielchen hinausläuft, auf das sich in Hamm niemand einlassen wird. Im Internetportal transfermarkt.de werden in Knappmanns Mannschaft 32 Spieler geführt. Ganze sieben Leute mehr als im Kader der HSV stehen. Sollten also Tayfun Altin, Nico Legat, Ivan Benkovic und Sebastian Mützel wie in den Medien angekündigt allesamt ausfallen, hat Christian Knappmann immer noch eine breite Palette aus der er schöpfen kann, um seinen Matchplan gegen die HSV umzusetzen.

Wer unseren Trainer kennt, der weiß aber auch, dass er alles daran setzen wird, dass sich solche Dinge nicht in den Köpfen seiner Jungs festsetzen. Schon unmittelbar nach dem hart erarbeiteten Sieg auf Schalke am vergangenen Sonntag gab es die klare Ansage an die Mannschaft, dass niemand zu denken braucht, dass ihm jetzt alles in den Schoß fällt. Jeder Dreier erfordert absoluten Einsatz und neben der spielerischen Qualität, die unsere Mannschaft durchaus mitbringt, auch ein gewisses Maß an Kampf. Und diesen Kampf werden unsere Jäuster, wenn es denn sein muss, mit allen legalen Mitteln annehmen. Auch auf dem eher zu ansehnlichem Fußball einladenden Kunstrasen. tr

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