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Punktgewinn beim Spitzenreiter

20180315KMBHSVLeistungsgerechtes Remis gegen den 1. FC Kaan-Marienborn

Ein torloses 0:0 im Nachholspiel des 17. Spieltages beim 1.FC Kaan-Marienborn beschert beiden Mannschaften eine unter dem Strich gerechte Punkteteilung. Dass man in Hamm dabei durchaus von einem Punktgewinn sprechen darf, lässt sich einerseits mit dem Spielverlauf, andererseits mit einer Statistik begründen. Die Käner hatten in ihren letzten sechs Oberligaspielen von sieben Toren lediglich eines vor dem Seitenwechsel erzielt. Die Siegerländer waren dieser Statistik folgend auch am Mittwochabend erst nach einer schwächeren Anfangsphase besser in die Partie gekommen.

Die erste Halbzeit der Partie vor 268 Zuschauern in der winterlich kalten Herkules-Arena gehörte allein der HSV, die sich Chancen fast im Minutentakt erarbeitete und die Gastgeber mit der Offensivpower völlig überraschte. Kaans Offensive fand dagegen kaum statt und erst nach einem frühen Wechsel in der 31. Minute und den damit verbundenen Umstellungen, bekamen die Gastgeber besseren Zugriff auf das Spiel. Ohne dabei vorerst aber richtig gefährlich vor das Tor von Jarno Peters zu kommen. Dass keine der hochkarätigen Hammer Chancen zu einem Tor führte, lag auch an dem bestens aufgelegten Florian Hammel im Tor der Gastgeber, ärgerte HSV-Coach Sven Hozjak verständlicherweise aber noch lange nach dem Spiel, denn so viele Gelegenheiten erhält man gegen eine Spitzenmannschaft üblicherweise nicht, ohne dass anschließend die Bestrafung erfolgt.

Zur zweiten Halbzeit kamen die Käner dann auch bissiger auf das Spielfeld zurück und drängten bis zur Schlussphase zunehmend auf den Siegtreffer. Das Hammer Trainerteam schien diese Entwicklung bereits vorausgeahnt zu haben und wechselte, nachdem in der 57. Minute der offensive Mike Pihl für den verletzt ausscheidenden Patrick Franke gekommen war, in der 72. Minute mit Alan Bezhaev für David Loheider weitere Stabilität für die Defensive ein.

Mit dieser Maßnahme und einem überragenden Defensivverhalten bei jetzt nur noch gelegentlichen Gegenstößen überstand das Abwehrbollwerk um Noel Below, der seine Mitspieler in der Schlussphase unentwegt antrieb, auch die Schlussoffensive der Gastgeber. Das gelang den Hammern, anders als den meisten anderen Mannschaften, die zuvor bei den Känern zu Gast waren, außerordentlich gut. Lediglich der TuS Haltern konnte bisher ein besseres Ergebnis als Gast in der Herkules-Arena erzielen, was Kaans Trainer Nehrbauer nach der Partie zu lobenden Worten über die HSV veranlasste. Sven Hozjaks Ärger über die in der ersten Halbzeit vergebenen Chancen minderte das allerdings nicht.

Mit der Erkenntnis, den Spitzenreiter der Oberliga an den Rand einer Niederlage gespielt zu haben, kann man in Hamm optimistisch an die kommenden Aufgaben herangehen. Bereits am Sonntag geht es mit einem weiteren Spitzenspiel in der heimischen EVORA-Arena gegen den ASC 09 Dortmund weiter. tr

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