Zum Anfang

Sieglos-Serie in Ennepetal hält an

20180325TUSHSVHSV wuchert mit ihren Chancen und verpasst dabei ein Tor zu machen

180 Zuschauer waren an den Kunstrasenplatz des Bremenstadion gekommen, um sich die Partie des TuS Ennepetal gegen die Hammer Spielvereinigung anzusehen. Etwa ein Drittel davon waren auf der Gästeseite bekannte Gesichter, die den Weg aus der Lippestadt auf sich genommen hatten, denn nach einer jahrelangen Durststrecke ohne Sieg beim TuS sollte heute endlich ein Dreier errungen werden.

Dass es keine einfachen Spiele gibt in der Oberliga ist allseits bekannt. Dass aber eine Mannschaft wie Ennepetal, die in der Liga keinerlei Ambitionen mehr hat, derart destruktiv spielt und sich fast ausschließlich auf die Defensivarbeit einschießt, ist ein Bild, an das man sich in den übrigen Partien wohl gewöhnen muss und an dem sich auch noch andere Teams die Zähne ausbeißen werden, so wie Sven Hozjaks Jungs eben heute.

In der sechsten Minute hatte David Loheider schon den Führungstreffer für die HSV auf dem Fuß, zog aber in Rücklage weit über das halb verwaiste Tor von Ennepetals Schlussmann Marvin Weusthoff. Man darf ruhig vorwegnehmen, dass Weusthoff unangefochten der Mann des Spiels am heutigen Sonntag war. In der 34. Minute war es zwar Berkan Firat, der anstelle seines Schlussmanns einen Kopfball von Felix Frank im letzten Moment von der Torlinie holte, aber schon fünf Minuten drauf schmiss sich Weusthoff mit aller Macht in den aus kurzer Distanz erfolgten Abschluss von David Loheider, der einen Querpass von Felix Frank gefühlt nur noch über die Linie drücken musste. Aber da hatte unsere Mannschaft die Rechnung ohne Marvin Weusthoff gemacht.

Während die Gastgeber bis zur Halbzeit und auch darüber hinaus nicht mehr als ein paar wenige harmlose Distanzschüsse zusammen bekamen, wäre schon zur Pause eine HSV-Führung mehr als verdient gewesen, und so ging es auch nach Wiederanpfiff weiter.

In der 48. Minute schoss Patrick Franke knapp am gegnerischen Tor vorbei, in der 60. scheiterte Yannick Albrecht allein auf weiter Flur an Marvin Weusthoff, in der 76. schoss David Loheider am langen Pfosten vorbei, in der 82. verlor Loheider das Duell gegen Weusthoff und nach der anschließenden Ecke wurde ein Nachschuss von Felix Frank von der Linie gekratzt.

In einer insgesamt besonders von den Gastgebern hart geführten Partie, wie selbst TuS-Trainer Jörg Behnert nach dem Spiel eingestehen musste, konnte der Konsens am Ende nur lauten, dass der TuS Ennepetal mit dem 0:0 mehr als zufrieden sein darf, denn bei Betrachtung des Spielverlaufs hätte es nur einen Gewinner geben dürfen, und der kommt aus Hamm.

Wie aber unser Trainer Sven Hozjak schon kurz nach Abpfiff feststellte, ist es eben kein gutes Spiel, wenn du keine Tore schießt. Die mangelnde Chancenverwertung ist unterm Strich auch das einzige, was sich die HSV heute ankreiden lassen muss.

Bis zum Gründonnerstag heißt es nun aber Mund abwischen und sich wieder neu fokussieren. Denn dann wartet das erste von fünf (!) aufeinander folgenden Heimspielen in der EVORA-Arena. Um 18 Uhr spielen unsere Jungs gegen die TSG Sprockhövel und dann soll es wieder die volle Punkteausbeute geben. Bisher steht in der Statistik für 2018 weiterhin keine Pflichtspielniederlage. So soll es sein, so kann es bleiben. tr

Spiel auf fussball.de ...

Oberliga Westfalen

20182019SpieltagBanner18
Veranstaltung auf Facebook ...

Stadionmagazin

Stadionmagazin


Hauptsponsor

24nexx

Premium Partner

premium

Business Partner

business

Classic Partner

classic