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Zuhause weiter ungeschlagen und Torflaute beendet

20180330HSVTSGHammer Spielvereinigung schlägt die TSG Sprockhövel souverän mit 4:1 (2:0)

13 Minuten hatten die rund 350 Zuschauer in der EVORA-Arena am Gründonnerstag warten müssen, bis Yannick Albrecht sie erlöste und nach Flanke von Ralf Schneider den Ball das erste Mal über die Linie drückte. Ein Tor aus der Kategorie "da muss er nur noch den Fuß hinhalten". Aber wer die letzten Auftritte unserer Mannschaft und die zahlreichen Chancen, die nicht genutzt werden konnten, gesehen hat, der weiß, dass auch so ein Ding erstmal gemacht werden muss.

Dass es diesmal gelang, war nach Meinung von HSV-Coach Sven Hozjak so etwas wie der Dosenöffner für den Rest der Partie, die spätestens ab dem Treffer nur noch in eine Richtung lief. Von den Gästen aus Sprockhövel war fortan nichts zu sehen, was auf Hammer Seite Sorgen bereitete. Die einzigen Halbchancen, die sich der TSG vor dem Tor von Jarno Peters boten, entstanden durch Unkonzentriertheiten und Ungenauigkeiten im Defensivverbund der HSV.

20180330HSVTSG01In der 32. Minute dann schon fast so etwas wie die Vorentscheidung vor der Pause. Ein langer Ball in die Spitze erreichte David Loheider, der den Ball aufnahm und nur noch regelwidrig von Enes Coemez im Sechzehner zu Fall gebracht werden konnte. Gegen jegliche Vernunft, die der fußballerische Aberglaube mit sich bringt, schnappte sich Loheider selbst den Ball, um mit dem Segen seiner Teamkollegen endlich wieder einen Treffer zu erzielen (33.). Mit dem 2:0 war auch seine persönliche Flaute beendet und zum zweiten Strafstoß, der in der 53. Minute bereits den Deckel auf die Partie machte und erneut durch ein Foul von Coemez an Loheider verursacht wurde, durfte nun Ralf Schneider antreten, der ebenso sicher verwandelte.

Als wären die beiden verursachten Strafstöße für Enes Coemez nicht schon Grund genug für schlaflose Nächte, ließ er sich keine zwei Minuten später im Laufduell von David Loheider düpieren, der den Ball dann unhaltbar für den an diesem Abend mehr als bedienten Gäste-Keeper Mauritz Mißner zum 4:0 im Tor der TSG Sprockhövel ins lange Ecke schlenzte (55.). Nach nicht einmal einer Stunde stand es also schon 4:0 und auch der größte Optimist der Gäste und der größte Pessimist in Hamm musste sich eingestehen, dass an den drei Punkten für die HSV heute kein Weg mehr vorbei führen würde. Zumal der komplette Matchplan, den Gäste-Trainer Andrius Balaika seinen Spielern mit auf den Weg gegeben hatte, heute in keinster Weise gegriffen hatte. Während sich Balaika nach dem Spiel enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft zeigte, hob Coach Sven Hozjak einmal mehr und voller Stolz die Qualität seiner Mannschaft hervor, die ihre Aufgabe auch ohne einige weiterhin beziehungsweise noch fehlende Stützen mit Bravour erledigte.

Ein bisschen Ergebniskosmetik schenkte Schiedsrichter Waldemar Stor, der heute einer der Besten auf dem Platz war, den Sprockhövelern in der 79. Minute, als Elsamed Ramaj nach einem Schubser von hinten auf die Knie sank. Den dritten fälligen Elfmeter des Spiels verwandelte Maximilian Claus.

Viel passierte danach nicht mehr auf dem Platz, was unserer Mannschaft bei den in den nächsten Wochen bevorstehenden Aufgaben sicherlich nicht ungelegen kam. Im Laufe der nächstn Zeit werden dann aber auch die heute fehlenden Spieler Felix Frank, Marius Kröner, Felix Fuchs, Leon Tia, Manuel Dieckmann, Nils Kisker, Moritz Kickermann, Volkan Ekici und Florian Juka eingreifen und mindestens für Entlastung sorgen können, wenn nicht sogar für den nötigen Punch im nun allmählich beginnenden Liga-Endspurt.

Den schwierigen Aufgaben in der Oberliga geht am Ostermontag aber zunächst noch eine vermeintliche Pflichtaufgabe voraus, wenn Sven Hozjak mit seinen Jäustern im Halbfinale des Kreispokal beim Kamener SC aufschlägt. Anpfiff auf dem Kunstrasen im Kamener Schulzentrum ist dann um 15 Uhr.

Die HSV im Herzen ...

20180330HSVBD0120180330HSVBD0220180330HSVBD0320180330HSVBD04Vor der Partie wurde Marketing-Leiter Benjamin Doll auf dem Rasen offiziell verabschiedet, der als HSVer nach sechs Jahren intensiver Arbeit sein letztes Spiel in Hamm genießen und sich dabei über ein tolles Ergebnis freuen durfte. Dem Vernehmen nach sollen zahlreiche Sponsoren, Gäste und Offizielle in der VIP-Lounge noch bis spät in die Nacht auf Doll eingeredet und versucht haben, ihn zum Bleiben zu überreden. Vorhersehbar, nicht ganz ernst gemeint und daher auch ohne Erfolg. Der Kompromiss am Ende war immerhin die Erkenntnis, dass Hamm und Oldenburg nicht allzu weit voneinander entfernt sind und man sich allein deshalb mit absoluter Sicherheit noch oft wiedersehen wird. Alles Gute und viel Erfolg in Oldenburg, Benjamin Doll! tr

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