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Ein halbes Dutzend gegen den FC Gütersloh

20180419HSVFCGSouveräner 6:2-Sieg im Nachholspiel

Der FC Gütersloh, der am Sonntag noch beim Tabellenführer in Aplerbeck eines seiner besten Spiele abgeliefert hatte, ließ heute den nötigen Biss vermissen. Sven Hozjaks Mannschaft, in der Noel Below, Patrick Franke, Alan Bezhaev, Florian Juka und Pascal Schmidt anfangs auf der prall gefüllten Ersatzbank Platz nahmen, übernahm von Anfang an das Kommando in der EVORA-Arenaund schon nach acht Minuten trugen die Angriffsbemühungen erste Früchte.

Bei einem der zahlreichen Ballverluste der Gäste im Mittelfeld eroberte Aldin Kljajic das Leder und in Kombination mit Moritz Kickermann und Yannick Albrecht war es am Ende David Loheider, der den Ball von halbrechts im Tor unterbringen konnte. Bis zur 25. Minute ging es quasi im Minutentakt auf das Gütersloher Tor, in dem Jonas Brammen heute in letzter Instanz dafür sorgte, dass es am Ende nicht noch deutlicher wurde.

Doch bis es soweit war, musste unsere Mannschaft erst einmal ordentlich durchgerüttelt werden. In besagter 25. Minute ließ sich unsere rechte Abwehrseite düpieren und nach einem punktgenauen Querpass konnte Tugay Gündogan den Ausgleich erzielen. Nun war es heute wetterbedingt tatsächlich so, dass wir einen heiteren Himmel hatten und dementsprechend folgte aus eben selbigem auch noch der zweite Treffer (29.) für die Gäste, die vor und nach ihren tollen fünf Minuten in der ersten Halbzeit im ganzen Spiel nicht offensiv in Erscheinung treten konnten. Erneut war es Tugay Gündogan, der diesmal eine Freistoßflanke, die lange unterwegs war, mit dem Kopf im Tor von Jarno Peters unterbringen konnte.

20180419HSVFCG2Doch unsere Jäuster stünden nicht da, wo sie gerade stehen, wenn sie sich von diesem Rückschlag hätten beeindrucken lassen. Der Rückstand wurde schnell abgeschüttelt und in der 33. Minute fasste sich Volkan Ekici ein Herz und zog von der Strafraumgrenze einfach ganz trocken und humorlos ab. Ob der Schuss haltbar war, danach fragt in Hamm sicher niemand. Sehenswert und wichtig war das Tor aber allemal. Auch in den letzten gut zehn Minuten bis zur Pause gab es nur eine Spielrichtung, nämlich die auf das Tor von Jonas Brammen, der seine Mannschaft erst einmal noch mit seinen Paraden im Spiel hielt.

Nach der Pause das gewohnte Bild: Hamm im Dauerangriff, Gütersloh um Entlastung bemüht, aber weder körperlich noch spielerisch waren die Gäste heute ihrem Gegenüber ebenbürtig. In der 57. Minute trug die Offensivarbeit endlich wieder Früchte. Eigentlich schien der Ball an der Strafraumgrenze schon verloren, doch Mike Pihl schaltete am schnellsten, schnappte sich das Leder, umkurvte noch einige teils schon halb dahingesunkene Verteidiger samt Torhüter Brammen und fand letztendlich die passende Lücke zur erneuten Führung, die nur zwei Minuten später von Ralf Schneider, der eine Flanke, die David Loheider in der Mitte nicht erreichen konnte, von der rechten Seite kommend sauber verwertete, auf 4:2 hochgeschraubt wurde.

Damit war der Drops in diesem Spiel eigentlich schon gelutscht, doch insbesondere Ralf Schneider war für heute noch nicht fertig mit den Güterslohern. In der 64. Minute holte er sich noch einen Scorerpunkt, als er eine Ecke von der linken Seite auf den kurzen Pfosten schlug, wo HSV-Kapitän Moritz Kickermann den Schädel an den Ball brachte und zum 5:2 einköpfte.

20180419HSVFCG3Zehn Minuten später, nachdem auf beiden Seiten schon fleißig gewechselt worden war, da gewiss beide Trainer zu diesem Zeitpunkt schon relativ sicher über den Ausgang der Partie sein konnten, erhielt unsere HSV nach einem Foul an Mike Pihl einen Freistoß knapp 25 Meter zentral vor dem gegnerischen Tor zugesprochen. Für solch eine Möglichkeit gibt es in den Hammer Reihen einen Ralf Schneider, der sich den Ball zurecht legte und seinen Schuss dermaßen genau platzieren konnte, dass der Ball von der Unterkante der Latte ins Tor sprang. Spätestens jetzt avancierte Schneider mit zwei eigenen Treffern und einer Vorbereitung zum Mann des Spiels.

Größter Pechvogel indes war am heutigen Abend Yannick Albrecht, der trotz bester Einschussmöglichkeiten heute in Jonas Brammen seinen Meister gefunden hatte. Nur gut, dass es mal wieder nicht viel Zeit gibt, um über solche Dinge nachzudenken. Denn schon am kommenden Sonntag hat Albrecht die Chance, wieder einzunetzen. Dann nämlich spielt er mit seinen Kollegen um 15 Uhr beim FC Eintracht Rheine um die nächsten drei Punkte im Kampf um die vorderen Plätze. Im gewonnenen Nachholspiel haben unsere Jäuster ihre Hausaufgaben erledigt, denn egal ob 6:2 oder 1:0, am Ende zählen immer nur die drei Punkte, wie ihr Trainer Sven Hozjak auf der anschließenden Pressekonferenz sachlich feststellte. Und diese Punkte gilt es auch in Rheine zu entführen, egal wie.tr

HAMM: Jarno Peters - Marius Kröner, Felix Frank, Bennet Eickhoff, Aldin Kljajic - Moritz Kickermann (C) (79. Alan Bezhaev), Ralf Schneider, Mike Pihl, Volkan Ekici (71. Leon Tia), Yannick Albrecht - David Loheider (67. Pascal Schmidt)
GÜTERSLOH: Jonas Brammen - Okrun Tosun (63. Lars Schröder), Mergim Deljiu, Lars Beuckmann, Simon Schubert, Hakan Gökdemir (54. Premtim Gashi), Matthäus Wieckowicz (C), Muhammed Bulut (67. Jannis Flaskamp), Kamil Popowicz, Sinan Karadag, Tugay Gündogan
TORE: 1:0 David Loheider (8.), 1:1 Tugay Gündogan (25.), 1:2 Tugay Gündogan (29.), 2:2 Volkan Ekici (33.), 3:2 Mike Pihl (57.), 4:2 Ralf Schneider (59.), 5:2 Moritz Kickermann (64.), 6:2 Ralf Schneider (74.)
ZUSCHAUER: 380

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