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Auf Pokal-Intermezzo in Bielefeld folgt Oberliga in Dortmund-Aplerbeck

20180824ASCHSVJarno Peters gegen den ASC 09 gesperrt, Joel Grodowski wieder einsatzbereit

Am Mittwochabend hat sich der HSV-Tross in der ersten Runde des Westfalenpokals im Stadion Rußheide mit 3:1 gegen den Landesligisten VfB Fichte Bielefeld durchgesetzt. Der erste Dreier in der Liga soll nun möglichst am Sonntag folgen. Dann geht es allerdings gegen den ASC 09 Dortmund, der die HSV in der Vorsaison hinter sich ließ und den Aufstieg nur um den einen Punkt verpasste, den Kaan-Marienborn im letzten Saisonspiel in Hamm ergattern konnte.

Im Westfalenpokal gingen der Landesligist nach einer torlosen ersten Halbzeit zunächst sogar in Führung, doch Felix Fuchs konnte nach einer Ecke zügig per Kopf den Ausgleich erzielen. Mit dem Schwung des Tores und einer tollen Kombination der eingewechselten Pascal Schmidt und Ralf Schneider, die bei Florian Juka endete, fiel schon bald das 2:1 für Hamm. Juka zog aus der Distanz trocken ab und netzte unten rechts ein. Den Deckel drauf machte dann Pascal Schmidt, der einen Foulelfmeter zum 3:1 Endstand verwandelte. Die nächste Fahrt im Westfalenpokal führt zum FC Bad Oeynhausen.

Nun geht es am kommenden Sonntag im Aplerbecker Waldstadion aber erstmal wieder um Punkte im Ligaalltag. Das Spiel wird bereits um 14:00 Uhr angepfiffen, da der BVB 09 vier Stunden später sein Heimspiel gegen RB Leibzig austrägt. Der ASC 09 Dortmund hat in dieser noch jungen Saison eine Kleinigkeit mit der Hammer Spielvereinigung gemein: Bei ihren jeweiligen Niederlagen stand derselbe Unparteiische auf dem Platz. Anders als beim ASC gegen den TuS Haltern hatte dies für die HSV aber durch eine unglückliche Entscheidung des Schiedsrichters eine Sperre von zwei Spielen für ihren Stammkeeper Jarno Peters zur Folge. Dank des absolvierten Pokalspiels wird Peters nur noch für das Spiel in Aplerbeck gesperrt sein. Seinen Platz wird voraussichtlich wieder Neuzugang Ivan Mandusic einnehmen. Wieder dabei ist dagegen HSV-Youngster Joel Grodowski, für den das Pokalspiel auch zur rechten Zeit kam und der damit, nach seiner ebenfalls zweifelhaften Roten Karte im Auftaktspiel gegen Rot Weiß Ahlen, auch nur einmal in der Liga aussetzen musste. Wenn er das Vertrauen des Trainers bekommt, wird Grodowski im Sturmzentrum wirbeln dürfen.

Anders sieht es beim Gegner aus. Toptorjäger Maximilian Podehl riss sich den Meniskus an und es steht noch nicht fest, ob er operiert werden muss. Dazu fehlen den Dortmundern neben den Langzeitverletzten Marcel Münzel und Michel Postauch noch Sefa Topcu, Pierre Szymanski und der nach Gelb-Rot im letzten Spiel gesperrte Maurice Bückesfeld. Der sportliche Leiter des ASC, Samir Habibovic, spielt den Ball bei der Frage nach dem Favoriten in dieser Partie ganz klar nach Hamm. Er sieht in der HSV einen Titelkandidaten, der bis zum Schluss oben mitspielt und möchte dennoch in diesem Spitzenspiel nicht nur einen, sondern die vollen drei Zähler einsacken. Fakt jedoch ist, dass die Dortmunder es im Vergleich zu unserer Mannschaft bereits geschafft haben, einen Sieg in der noch jungen Oberligasaison zu erlangen. Den Pass kann man von Hammer Seite also getrost zurück nach Dortmund spielen. Schließlich ist es leicht zu sagen, dass eine Mannschaft, die im Vorjahr Erfolg hatte, den auch im neuen Jahr haben wird. Demnach bleibt noch festzustellen, dass die Aplerbecker am Saisonende vor der Hammer Spielvereinigung standen.

Einigen wir uns also darauf, dass Schiedsrichter Fabian Maibaum am Sonntag ab 14:00 Uhr ein Spiel auf Augenhöhe anpfeifen wird, wenn unsere Mannschaft den nächsten Anlauf startet, um den ersten Dreier der Saison 2018/19 einzufahren. tr

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