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Negative Auswärtsserie hält auch beim TuS Ennepetal

20181007TENHSV0:2-Niederlage sorgt für die nächste Rückreise mit leeren Händen

Eigentlich waren die Rahmenbedingungen für einen schönen Fußballsonntag auf dem Silbertablett serviert worden. Von dem unter der Woche angekundigten Regenwetter, das über NRW ziehen sollte, war weit und breit nichts zu sehen und gegenteilig dazu erlebten alle Beteiligten einen sonnigen Herbsttag in der Höhenlage des Ennepetaler Bremenstadions.

Genau da befand sich aber auch schon der Haken an der Sache. Denn wenn eine Auswärtsfahrt in den letzten Jahren auf der Beliebtheitsskala auf einer Ebene mit einem Kreuzbandriss anzusiedeln ist, dann ist es für die Fans der Hammer Spielvereinigung genau wie für die Mannschaft die Tour in den Ennepe-Ruhr-Kreis. Wo es, um es direkt vorwegzunehmen, seit Urzeiten und auch heute wieder nichts Zählbares für das eigene Punktekonto zu holen gab. Vielmehr wurde der letzte Platz in der Auswärtstabelle verfestigt. "Zum Glück kommen jetzt zwei Heimspiele in Folge", meinte der enttäuschet Coach Alex Lüggert nach der vierten Auswärtsniederlage mit einer großen Portion Sarkasmus.

Sicherlich darf man nicht unerwähnt lassen, dass bei der HSV heute Marius Kröner nach seiner fünften Gelben Karte pausierte und mit Florian Juka, Felix Frank, Manuel Dieckmann sowie Joel Grodowski insgesamt fünf Ausfälle kompensiert werden mussten. Doch letztendlich muss das bewertet werden, was am Ende auf den Platz gebracht wurde. Das war für sämtliche der nur 80 Zuschauer, die sich ins Stadion verirrt hatten, trotz optischer Überlegenheit der Hammer, äußerst schwere Kost.

Ein Sommerkick mit wenig Biss beider Teams und kaum Torszenen auf beiden Seiten, dem von einigen Zuschauern sogar die Oberligawürdigkeit abgesprochen wurde. Die Gastgeber konnten sich über die kompletten 90 Minuten nicht dazu durchringen, einen Spielzug über mehrere Stationen laufen zu lassen und so musste auch Ennepetals Trainer Alexander Thamm nach dem Spiel zugeben, dass Hamm heute die fußballerisch bessere Mannschaft war. Aber wie schon in allen Auswärtspartien zuvor gibt es für ein Sonderlob des Gegners keine Punkte und deswegen reichte es eben nicht, bis vor das gegnerische Tor gefällig zu spielen, um dann keinen Abnehmer zu finden, der die Kugel über die Linie drückt. Auch der junge Serhad Gün, der erstmals in der Oberligastartelf stand und seine Sache dem Spielverlauf gut gemacht hat, konnte das Problem heute nicht lösen.

Symptomatisch für den bisherigen Saisonverlauf, brachte ein Fehler in der HSV-Defensive und ein nicht gegebener Handelfmeter gegen Ennepetal die Spielentscheidung herbei. In der 60. Minute rutschte ein langer Abschlag von Ennepetals Keeper Weusthoff in der Abwehr durch zu Dennis Drepper, der nur noch Jarno Peters im Hammer Tor umkurven und den Ball einschieben musste. In der Folge hatte der TuS Ennepetal auch plötzlich etwas mehr vom Spiel, ohne jedoch echte Gefahr auszustrahlen. Dies lag auch eher an der aufkommenden Verunsicherung bei der HSV, die vermutlich schon Böses ahnte und sich erstmal als Team wieder sammeln musste, um in der Schlussphase wenigstens nochmal auf den Ausgleich zu drängen. Doch auch das gelang nicht und anstatt noch einen Punkt zu retten, musste man auf der Gegenseite quasi mit dem Schlusspfiff noch das 0:2 hinnehmen, das allerdings eher der verzweifelten Schlussoffensive der HSV geschuldet war, als spielerischem Glanz der Gastgeber. tr

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