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Weiterhin Schlusslicht der Auswärtstabelle

20181028TSGHSVHamm verliert offene Partie in Sprockhövel unglücklich mit 0:1

Wer keine Tore schießt, der kann auch keine Punkte mit nach Hause nehmen. Er ist schnell über die Lippen gebracht, dieser geflügelte Begriff "Auswärtsfluch", aber wer heute beim Auswärtsspiel der Hammer Spielvereinigung bei der TSG Sprockhövel dabei war, der wird sich eingestehen müssen, dass es keinen passenderen Begriff gibt für das, was die HSV in dieser Oberligasaison auf fremden Plätzen erlebt.

Wie im Vorfeld der Partie erwähnt, gab es seit dem ersten Spieltag bei der Auftaktpartie im Ahlener Wersestadion keinen einzigen Auswärtstreffer mehr für die Rotblusen. Und auch wenn Joel Grodowski nach rund einer Stunde Spielzeit die größte Chance der Partie hatte und mit einem Lattenknaller, bei dem der Ball von der Unterkante zurück ins Feld sprang, wohl nicht nur gefühlt so nah wie niemals zuvor seit eben jenem ersten Spiel an einem Auswärtstor dran war, passt es einfach in das Bild eines Fluchs, dass fast im direkten Gegenzug die Gastgeber einen Schuss von der Strafraumgrenze absetzen können. Dabei wurde der Ball so abgefälscht, dass die Richtungsänderung Jarno Peters im Hammer Tor keine Abwehrmöglichkeit ließ. Und war es gerade Jarno Peters, der heute im Hammer Spiel besonders hervorzuheben ist. Abgesehen vom Gegentreffer und der ersten Großchance in der Anfangsphase für die TSG, bei der tatsächlich auch einmal das Glück auf Hammer Seite war, hielt Peters durch unzählige Paraden seine Farben im Spiel und ohne ihn wäre die Hoffnung auf den Ausgleich nicht bis zum Abpfiff aufrecht gehalten worden. Trotz vierminütiger Nachspielzeit, die Schiedsrichter Tobias Severins nach zahlreichen Unterbrechungen in der zweiten Halbzeit spielen ließ und einer zum Schluss klaren Feldüberlegenheit der HSV, schafften es die Hammer nicht, ausreichend Kontrolle ins Offensivspiel zu bringen, um doch noch das ersehnte Auswärtstor und damit den Ausgleich zu erzielen.

Das knappe Ergebnis passt objektiv betrachtet nicht zu der Vielzahl an Chancen, die auf beiden Seiten herausgespielt wurden. Es spricht allerdings auch für die schwache Leistung beider Mannschaften, denn phasenweise wurde den Zuschauern ein wildes hin und her aus vermeintlichen Befreiungsschlägen und Fehlpässen geboten. Hamms Trainer Alex Lüggert stellte in seiner Analyse direkt nach Abpfiff fest, dass seine Mannschaft es nicht geschafft hatte, es konsequent zu verteidigen und die Möglichkeiten von Sprockhövel zu verhindern. Gleiches kann man allerdings auch über den heutigen Gegner sagen. Der einzige Unterschied zwischen den Mannschaften liegt eben darin, dass Sprockhövel bei einer Chance das nötige Glück erzwingen konnte, während Hamm und Auswärtsspiel weiterhin zwei Begriffe sind, die in Verbindung miteinander zu keiner positiven Assoziation führen. tr

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