Klassenerhalt geschafft - Hamm bleibt Oberligist

Kategorie: Erste Mannschaft
Veröffentlicht am Sonntag, 26. Mai 2019 21:48

20190526FCGHSVDie HSV erreicht das rettende Ufer mit einem 3:0-Sieg in Gütersloh

Ein Krimi, wie er im Buche steht: Das war der Abstiegskampf am 34. und letzten Spieltag der Oberliga Westfalen. Neben der HSV waren noch zwei Abstiegskandidaten in der Verlosung, nach deren Ende die Hammer Spielvereinigung auch in der Saison 2019/2020 in der Oberliga spielen wird.

Obwohl dabei von Glück keine Rede sein konnte, brach sich selbiges unmittelbar nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Thorben Siewer auf Hammer Seite Bahn. Ein Auswärtssieg beim FC Gütersloh und die passenden Ergebnisse der Konkurrenz genügten dem zusätzlich noch von einem Punktabzug bedrohten Team von Coach René Lewejohann, um nach einem mentalen Kraftakt in den letzten Wochen am letzten Spieltag die Klasse zu halten. Bleiben die Punkte im Hammer Osten, beendet die HSV eine durchwachsene Saison 2018/2019 sogar auf dem 12. Tabellenplatz. Führt das eingelegte und jetzt zur Nebensache gewordene Rechtsmittel nicht zum Erfolg, so endet sie auf dem 16. Platz und damit in jedem Fall über dem Strich. Neben dem bereits zuvor feststehenden Absteiger FC Gievenbeck muss nun also der FC Brünninghausen den Gang in die Westfalenliga antreten.

Doch vor dem erlösenden Jubel, der einer kleinen Meisterfeier nicht unähnlich war, stand gegen den FC Gütersloh noch ein hartes Stück Arbeit auf dem Programm. Dabei war der erste Durchgang von der Bedeutung der Partie geprägt, denn während es für Hamm um den Ligaverbleib ging, kämpfte Gütersloh noch um den direkten Einzug in den Westfalenpokal. Einige gute Torchancen auf beiden Seiten führten allerdings zunächst nicht zu Toren.

In der zweiten Halbzeit kam Hamms Elf dann mit dem größeren Willen immer besser ins Spiel, während sich Gütersloh zunehmend beeindrucken ließ. In der 61. Minute legte Hamms scheidender Stürmer Joel Grodowski dann den Grundstein zum späteren Sieg, als er eine Hereingabe von Manuel Dieckmann zur 0:1-Führung über die Linie brachte. Kurze Zeit später markierte mit Pascal Schmidt der nächste scheidende HSVer das 0:2 (76.). Aller guten Dinge sind bekanntlich oft drei, also stellte mit Leon Tia in der 84. Minute der nächste feststehende Abgang den 0:3-Endstand her.

Was nach dem Abpfiff folgte, war grenzenloser Jubel auf dem Platz und später zusammen mit den mitgereisten Hammer Fans, bei dem ein erleichteter Lewejohann auf dem Zaun des Gästeblocks den Takt angab.

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