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Hamm startet gegen Preußen Münster II in die Saison

20190810HSVSCPErste Standortbestimmung am Sonntag

Vor 13 Jahren startete die Hammer Spielvereinigung ebenfalls gegen die Adlerträger in die Oberliga- Saison. Allerdings war der Gegner damals die gerade aus der Regionalliga abgestiegene erste Mannschaft der Preußen und die HSV frischgebackener Oberliga- Aufsteiger.

Das Spiel sahen damals 4360 Zuschauer, ein Wert der bis heute bei keinem Liga-Spiel mehr erreicht wurde. Die Partie selbst hingegen war äußerst zerfahren und das damalige 0:0 mit einem Platzverweis gegen Kapitän Marco Gruszka und einer schweren Verletzung von Torwart Robert Hietkamp für unsere Mannschaft teuer erkauft.

Diesmal kommen die „kleinen“ Preußen als Aufsteiger in die 24nexx-Arena und wären wahrscheinlich auch mit einem 0:0 zufrieden. Doch bekanntermaßen weiß man nie wen eine Profi-Reserve von „Oben“ geschickt bekommt. Zumal die Dritt-Liga-Mannschaft der Preußen ihr Spiel in Würzburg schon am Samstag ausgetragen hat. Ohne Dritt-Liga-Unterstützung ist die Aufgabe von Trainer Sören Weinfurtner klar umrissen: möglichst in der Liga bleiben und in erster Linie den eigenen Nachwuchs und die so genannten Brückenspieler an die erste Mannschaft heranführen.

Zu diesen Brückenspielern gehört in dieser Saison auch Joel Grodowski. Der Mittelstürmer kam in der letzten Saison als Nachfolger von David Loheider zur Hammer Spielvereinigung und schoss in 28 Ligaspielen 14 Tore. Er ist zwar für die erste Mannschaft der Preußen eingeplant, könnte aber auch in der Oberliga auf Torjagd gehen, wenn er sich in der Vorbereitung nicht eine langwierige Schulterverletzung zugezogen hätte.

Für die Zweite der Preußen selbst ist es die erste Saison in der Oberliga Westfalen. Nachdem man lange zum Inventar der Westfalenliga 1 gehörte, verpasste das Team in der vorletzten Saison knapp die Relegation zur Oberliga. Doch in der letzten Saison klappte es endlich und Sören Weinfurtner führte sein Team in die fünfthöchste Spielklasse. Daher ist es für beide Mannschaften auch das erste Aufeinandertreffen in der Oberliga.

Allerdings spielte man zu gemeinsamen Zeiten in der Westfalenliga gegeneinander und viele dieser Partien verliefen äußerst denkwürdig. Besonders erinnert sei hier an die Saison 2005/2006. Im Hinspiel führte die Mannschaft der HSV schon 5:0, dann kamen die Preußen mit Macht bis auf 5:4 heran. Im Preußen-Stadion gab es im Rückspiel dann eine 0:1-Niederlage. Vorher allerdings verlor die Hammer Spielvereinigung 14 Partien nicht und krönte sich eine Woche vorher mit dem Aufstieg in die Oberliga.

Solche Dimensionen hat das Spiel am Sonntag noch nicht. Allerdings wollen beide Teams sicher positiv in die Saison starten und werden dafür alles geben. MS

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