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Ein Ausrutscher?

101231dasjahrDie Hammer SpVg will unbedingt zurück in die NRW-Liga

Als Holger Wortmann am 24. April sein Amt als Trainer der Hammer SpVg antrat, da versprühte der Fußball-Lehrer großen Optimismus. Obwohl die HSV damals mit lediglich 29 Punkten aus 28 Spielen auf dem vorletzten Rang der NRW-Liga stand, war sich der Nachfolger des zwei Tage zuvor entlassenen Hans-Werner Moors sicher, dass er mit seinem Team den Klassenerhalt noch schaffen wird. „Ich war felsenfest davon überzeugt, dass wir das packen“, erinnert er sich.

Aber als dann am 30. Mai nach einem frustrierenden 0:0 gegen die SSVg. Velbert der Abstieg in die Westfalenliga feststand, musste Wortmann zugeben: „Wir haben zwar für Aufbruchstimmung gesorgt, aber die Qualität der Mannschaft und die Fitness haben nicht gereicht. Es ging nur über die Motivationsschiene, mehr war nicht möglich. Und am Ende lügt die Tabelle nicht, das muss man ehrlich feststellen.“ Lediglich 37 Zähler aus 36 Spielen hatte die HSV auf ihrem Konto – zu wenig, um weiter in der fünften Liga mitzumischen. Und zu wenig, um weiter die Nummer eins im Hammer Fußball zu sein. Denn durch den gleichzeitigen Aufstieg vom Ortsrivalen Westfalia Rhynern tauschten die beiden Vereine die Ligen und damit den Status.

Dass der Abstieg aber nur ein böser Ausrutscher war, dafür will Holger Wortmann in dieser Saison sorgen. Teil eins der Wiedergutmachung ist dabei schon recht gut gelungen. Zwar hat die HSV ein Spiel mehr absolviert als die Konkurrenten im Aufstiegsrennen, dennoch rangiert das Team auf dem ersten Platz – also genau auf der Position, die im nächsten Mai die direkte Rückkehr in die NRW-Liga bedeuten würde. „Wir haben die Lehren aus der schwachen Vorsaison gezogen und die Mannschaft im Sommer entsprechend verstärkt. Dabei haben wir vor allem viel Wert auf den Charakter der Spieler gelegt“, verrät Wortmann, der eine starke Vorbereitung mit seinem neuen Team hinlegte, das in der Meisterschaft aber anfangs nicht richtig in Tritt kam.

So landete die HSV im Monat September keinen einzigen Sieg. Dann aber fand das Team immer besser zusammen und gab am 24. Oktober beim 0:0 bei SuS Neuenkirchen letztmals einen Punkt ab. „Es sieht so aus, als hätten wir die Liga mittlerweile ganz gut angenommen. Und auch die Mannschaft und der Trainer haben sich jetzt zusammengefunden. Jeder hat den Wunsch, nächstes Jahr wieder NRW-Liga zu spielen, vor Augen“, meint der Coach, wohlwissend, dass es noch ein langer und mühsamer Weg bis zum großen Ziel ist: „Ich glaube, dass das bis zum letzten Spieltag ein enges Rennen sein wird. Aber unser Zusammenhalt und die gute Fitness sollten uns zurück in die NRW-Liga bringen.“ –pad

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