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Eine ganz kurze Pause

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Hammer SpVg beginnt heute wieder mit dem Training

Ascheplatz wird geräumt – Ferhat Cerci bleibt der einzige Neuzugang
HAMM • Winterpause? Na ja. Zwar hatte die Hammer SpVg ihr letztes Meisterschaftsspiel bereits Ende November absolviert. Doch in den folgenden Wochen ging der Trainingsbetrieb munter weiter. Schließlich waren noch drei Begegnungen angesetzt, die indes alle dem Wetter zum Opfer fielen. „Wir haben ja praktisch bis zum 18. Dezember durchtrainiert. Von daher haben wir physisch nicht viel verloren“, sagt HSV-Trainer Holger Wortmann, der sein Team heute zur ersten Übungseinheit im neuen Jahr bittet. Schließlich ist bereits für den 30. Januar das Nachholspiel gegen den FC Gütersloh angesetzt. „Wir können nicht nachlassen, wir haben einiges vor. Wir wollen uns richtig fit machen für die Rückrunde“, betont der Coach des Tabellenführers, der den Aufstieg fest im Visier hat.

Einen Neuzugang begrüßt Wortmann heute – besser gesagt: einen Rückkehrer. Stürmer Ferhat Cerci hat sich der HSV angeschlossen, soll dem mit 24 Treffern in 14 Spielen nicht gerade Furcht einflößenden Angriff des Klassenprimus mehr Durchschlagskraft verleihen. „Er ist für uns eine absolute Verstärkung, er wird uns weiterhelfen“, sagt Wortmann über den 29-Jährigen, der die HSV 2001 verlassen hatte und zuletzt in der Türkei aktiv war.

Cerci wird die einzige Verpflichtung in der Winterpause bleiben. „Mehr passiert personell nicht“, so Wortmann. Das inzwischen ziemlich gefestigte Team soll sich in Ruhe weiter entwickeln. „Wir haben mittlerweile eine tolle, verschworene Einheit. Dieses Gebilde wollen wir nicht unnötig durch viele Neuzugänge durcheinander bringen. Das würde keinen Sinn machen“, erklärt Wortmann, der somit auch kaum „Integrationsarbeit“ verrichten muss.

Daher liegt der Fokus ab heute auf dem Wesentlichen, der Meisterschaft. Um zumindest halbwegs gute Übungsbedingungen zu haben, wird der Ascheplatz neben der Evora Arena geräumt. Sollte zum Wochenende tatsächlich das angekündigte Tauwetter kommen, ist gar ein „Umzug“ auf den Kunstrasen im Hammer Osten denkbar. „Wir müssen sehen, dass wir schnell in den Rhythmus kommen“, sagt Wortmann und sieht Trainingseinheiten unter dem Hallendach daher nicht als Alternative an.

Seine Schützlinge hatte der Coach in der Weihnachtspause mit individuellen Trainingsplänen ausgestattet, die vornehmlich Lauf- und Krafteinheiten beinhalteten. „Damit die Grundfitness vorhanden ist. Ich hoffe nicht, dass jemand geschludert hat“, so Wortmann.

Auch in den ersten Einheiten bis zum Wochenende müssen die Spieler, von denen ein Teil in Heessen beim Anton-Rehbein-Gedächtnisturnier vertreten war, noch vermehrt Ausdauertraining über sich ergehen lassen, danach geht es in den technisch-taktischen Bereich. Gerade rechtzeitig wird Sebastian Senger nach einem Eingriff am Meniskus fit, er steigt heute wieder ins Lauftraining ein. Kevin Lanzendörfer laboriert weiter an einer Muskelverletzung, die er sich bei einem Einsatz für die U23 der HSV in Füchtorf Ende Oktober zugezogen hatte. Er muss noch passen.

Als erster Testspielgegner kommt am Sonntag (14 Uhr) der Regionalligist Preußen Münster in den Hammer Osten. fh

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