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Kaltstart bei Tauwetter

110108vorbereitung

HSV wagt die erste Partie nach der schneebedingten Pause

Gegen Regionalligist Preußen Münster sollen Spieler Spaß haben
HAMM • Als die Hammer SpVg in den letzten Tagen des vergangenen Jahres ihr Testspielprogramm veröffentlichte, sorgte der erste Termin angesichts der Schneemassen für Stirnrunzeln. Am 9. Januar wollten Trainer Holger Wortmann und Co. gegen den Regionallisten SC Preußen Münster antreten – kaum vorstellbar war das Ende Dezember. Doch das Wetter war der HSV hold, es taut seit Donnerstag kräftig, und so steht der ersten Begegnung des Westfalenligisten am Sonntag um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Evora Arena eigentlich nichts im Weg.

„Ich hatte erst große Sorgen“, gibt Wortmann zu und freut sich deshalb umso mehr, dass der Test stattfindet. Schließlich kann er sich so erstmals seit über einem Monat wieder ein Bild vom Leistungsstand seiner Akteure machen, die mit Ausnahme der Rekonvaleszenten Sebastian Senger, der in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining einsteigen wird, und dem am Oberschenkel verletzten Kevin Lanzendörfer komplett einsatzfähig sind. „Es ist klar, dass wir Vorbereitungsspiele brauchen. Wir wollen versuchen, uns gegen eine Mannschaft, die unter professionellen Bedingungen trainiert, zu behaupten“, sagt der Coach und stellt das Ergebnis gegen den Tabellenzweiten der Regionalliga West hintenan. „Das ist natürlich ein schwerer Gegner, um reinzukommen. Die Jungs sollen vor allem Spaß haben, aber wir wollen unsere Lehren aus so einem Spiel ziehen“, hofft Wortmann, dass sich sein Team vom Gegner das ein oder andere abschaut.

Die vergangene Trainingswoche verlief derweil nicht nach den Vorstellungen des Coaches. Zwar hatte wie erhofft, keiner seiner Schützlinge während der kurzen Winterpause geschludert, dennoch standen Fitnesseinheiten statt Übungen mit dem Ball im Vordergrund, weil sich das Schnee-Eis-Gemisch derart hoch in der Evora-Arena türmte, dass der Plan, die Asche freizuräumen, nicht durchgeführt werden konnte. Deshalb bestreiten die Hammer heute ihr erstes Training auf dem Sportplatz. Immerhin durften die HSV-Spieler am Donnerstag einmal in einer Soccerhalle gegen den Ball treten. Die Partie gegen die Preußen wird also ein Kaltstart, aber: „Münster hat ja auch bisher nicht draußen gespielt“, sieht Wortmann gleiche Bedingungen gegeben. bob

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