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Hiobsbotschaft

110113arslanArslan erleidet erneut schwere Knieverletzung – HSV testet heute Abend

HAMM • Es waren am Dienstagabend gerade noch 15 Minuten des Trainings zu absolvieren, als ein ein lauter Schmerzensschrei über den Kunstrasenplatz der Evora Arena hallte. Ohne Gegnereinwirkung hatte sich Sefa Arslan bei einer schnellen Drehung erneut schwer am Knie verletzt und musste anschließend mit einem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht werden. „Wahrscheinlich hat er sich zum dritten Mal einen Kreuzband- riss zugezogen“, war Holger Wortmann, Trainer der Hammer SpVg, sichtlich geschockt und brach anschließend sofort die Übungseinheit ab.

110113gegnerBereits im vergangenen Frühsommer hatte sich der 21-jährige Defensivspezialist des Fußball-Westfalenligisten das Kreuzband gerissen und sich anschließend mit viel Geduld sowie Ehrgeiz durch die Rehabilitationsmaßnahmen gekämpft, um zur Rückrunde wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen. Am vergangenen Sonntag beim 0:0 gegen den SC Preußen Münster ernete er dann den Lohn für seine Mühen, war erstmals wieder zum Einsatz gekommen – und auch wenn es nur zehn Minuten waren, Arslan hatte diese kurze Zeit sichtlich genossen. Jetzt droht ihm erneut ein langer Leidensweg, im schlimmsten Fall sogar das Ende seiner Karriere. „Der Junge tut mir richtig Leid“, sagte Wortmann, dem es gestern sichtlich schwer viel, den Blick nach vorne auf das heute stattfindende Testspiel gegen den SuS Langscheid-Enkhausen (Anstoß 19.30 Uhr, Kunstrasen Evora Arena) zu richten.

Dennoch ist die Partie gegen den sauerländischen Verein aus der Westfalenliga- Gruppe 2 für den HSV-Coach ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Rückrundenauftakt am 30. Januar gegen den FC Gütersloh. „Ich habe den Gegner bewusst ausgesucht, da der SuS eine sehr kompakt stehende sowie körperlich und laufstarke Mannschaft ist, die uns alles abverlangen wird“, erklärte Wortmann. Und nachdem die Hammer beim 0:0 gegen den Regionalligisten aus Münster eher das abwartende und auf Konter lauernde Team waren, müssen sie heute selbst agieren und die Initiative ergreifen. Dabei soll vor allem das schnelle Spiel über die Außenpositionen forciert werden. Denn durch die Verpflichtung von Ferhat Cerci will die HSV vermehrt über die Fügel kommen und für entsprechende Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse sorgen. „Unsere beiden Keilstürmer Markus Krawietz und Haluk Metin wissen, wo das Tor steht. Nur müssen sie in die entsprechende Position gebracht werden“, sagte Wortmann, der die Spielzüge über die Außen im Training bereits trainieren ließ und nun hofft, dass sie auch in der Wettkampfpraxis umgesetzt werden. –pad

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