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100726kaiserau

Einige Spieler der Hammer SpVg können nicht genug bekommen

KAISERAU • Drei harte Trainingseinheiten hatte die Hammer SpVg am Samstag absolviert. Die meisten Akteure waren froh, dass sie anschließend ein wenig verschnaufen und die Beine hochlegen duften. Einige Spielern wie Marc Dyballa, Giancarlo Fiore oder Sebastian Senger hatten aber noch lange nicht genug und fragten Holger Wortmann, ob sie noch auf einem Beachsoccer-Feld im Sand ein bisschen Fußball spielen dürften – ein Ansinnen, das der HSV-Coach positiv beantwortete. „Das zeigt mir, wie groß der Hunger und der Ehrgeiz bei den Jungs sind“, sagte der Hammer Trainer, der seine Mannschaft im Sportcentrum Kaiserau in einem dreitägigen Trainingslager auf die neue Saison eingeschworen hatte.
Welches Ziel in der kommenden Spielzeit dabei an erster Stelle stehen wird, konnte Wortmann aber noch nicht sagen: „Sollten wir in der NRW-Liga spielen, wollen wir die Klasse halten. Werden wir in der Westfalenliga antreten, dann geht es nur um den direkten Wiederaufstieg. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft jedes dieser Ziele verwirklichen kann, denn sie ist stärker als im vergangenen Jahr.“ In welcher Liga die HSV spielen wird, entscheidet sich am Dienstag.

Das Verbandsurteil war in Kaiserau allerdings nur ganz selten ein Thema. Vielmehr ging es Wortmann und seinen Spielern darum, möglichst gute Grundlagen für das nächste Jahr zu legen. Dabei standen Ausdauerübungen, koordinatives Training und taktische Feinheiten auf dem Programm. „Zum einen sollten die Jungs nicht vergessen, dass sie Fußballer sind. Zum anderen sollten sie schneller und beweglicher werden“, so Wortmann, der übrigens Alexander Thiele als Kapitän bestätigte und neben den Spielführer noch Neuzugang Kurtulus Öztürk und Sven Dyballa in den Mannschaftsrat berief.

Öztürk hatte übrigens nicht viel Zeit benötigt, um sich bei der Hammer SpVg einzuleben. „Ich kenne einige Spieler aus meiner mittlerweile nicht mehr ganz so kurzen Laufbahn“, schmunzelte der 30-Jährige, der vom Regionalligisten SC Verl zur HSV gewechselt war und der neben seiner spielerischen Klasse auch seine Erfahrung einbringen soll. „Meine eigenen Erwartungen an mich sind sehr groß. Ich bin ein Typ, der Verantwortung übernehmen will“, sagte der defensive Mittelfeldspieler, der spätestens seit den Tagen in Kaiserau von seiner neuen Mannschaft sehr angetan ist: „Wir sind richtig gut besetzt, haben eine super Truppe zusammen.“

Und da bereitete den Spielern sogar die schweißtreibende Arbeit in Kaiserau zumindest ein wenig Freude. „Das Training war klasse“, sagte Tim Eckelt. Genauso zufrieden zeigte sich aber auch Holger Wortmann: „Es hat hier Spaß gemacht, mit den Jungs zu arbeiten. Alle haben toll mitgezogen.“ –pad–

Quelle: Westfälischer Anzeiger

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