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Für langen Weg gerüstet

20100814ligastart

HSV startet die direkte Rückkehr in die NRW-Liga

Am Sonntag zum Auftakt Heimspiel gegen den FC Eintracht Rheine
HAMM Es ist ein langer Weg, den die Hammer SpVg bestreiten muss. Und sicher auch ein schwieriger. Doch Holger Wortmann, Trainer des Westfalenligisten, ist voller Zuversicht, dass die angestrebte Rückkehr in die NRW-Liga auf direktem Wege erfolgen wird. „Wir sind bestens gerüstet“, stellt der Coach dem Auftaktspiel am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) in der heimischen Evora Arena gegen den FC Eintracht Rheine klar und hofft, dass sein Team gleich mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison starten wird. „Dafür haben wir sechs Wochen trainiert. Und wenn man dann noch mit einem Heimspiel starten darf, dann will man da auch entsprechend erfolgreich bestehen.“

Dass der Beginn der neuen Spielzeit unmittelbar bevorsteht, das hat Holger Wortmann bereits am vergangenen Dienstag gemerkt. Denn die Atmosphäre war eine andere als in den Wochen zuvor. Alle Akteure seien ein wenig „angespannter“ gewesen, verrät der Coach. Zudem seien auch die Übungen mit noch mehr Konzentration absolviert worden. „Da hat man gemerkt, dass es bald losgeht“, schmunzelt der HSV-Coach, der am Sonntag übrigens alle ihm zur Verfügung stehenden Akteure in seinen Kader berufen wird. Lediglich der rotgesperrte Semih Aktas, der langzeitverletzte Sefa Arslan (Kreuzbandriss) und Hüseyin Kücük, der aufgrund mangelnder Spielpraxis in der Reserve auflaufen wird, werden fehlen – alle anderen 18 Spieler haben sich einsatzbereit gemeldet. „Und da ich 18 Leute mitnehmen kann, werde ich das auch ausnutzen. Denn das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl“, erklärt Wortmann.

 

Allerdings erwartet die HSV zum Auftakt gleich eine äußerst kniffelige Aufgabe. Der Hammer Coach hat den FC Rheine am Dienstag vor einer Woche im Testspiel gegen Arminia Bielefeld II beobachtet – und war anschließend äußerst angetan von den Münsteranern. Zum einen spielt der morgige HSV-Gegner äußerst robust, zum anderen laut Wortmann aber auch einen „gepflegten Ball.“ Daher ist er froh, dass seine Mannschaft am vergangenen Sonntag das Pokalspiel beim Liga-Konkurrenten 1. FC Gievenbeck (2:1) bestritten hat: „Denn da haben wir gemerkt, wie körperbetont in der Westfalenliga zur Sache gegangen wird. Und dass wir nichts geschenkt bekommen.“

Außerdem ist Holger Wortmann auch darauf eingestellt, dass die taktische Ausrichtung eine andere sein wird. In der NRW-Liga waren es die Hammer, die meist abwartend und aus einer verstärkten Defensive agiert haben. Diese Rolle wird in den meisten Begegnungen der Gegner einnehmen, während die HSV das Geschehen an sich reißen muss und das Team sein wird, das die Akzente setzt. „Es wird sicher andere Spiele geben wie die gegen Lippstadt, Gütersloh und wohl auch Rheine. Aber ansonsten rechne ich schon damit, dass sich die anderen Mannschaften gegen uns hinten reinstellen werden“, sagt Wortmann, ist aber zuversichtlich, dass seine Mannschaft darauf vorbereitet sein wird: „Ab und zu wird es sicher mal ein Geduldsspiel. Aber wir haben im Spiel nach vorne Qualität dazugewonnen, so dass ich optimistisch bin, dass wir auch diese Probleme lösen werden.“

Welche Startformation am Sonntag das Problem Eintracht Rheine lösen wird, wollte der HSV-Trainer gestern noch nicht verraten. Natürlich seien Spieler wie Dominique Nowak im Tor, Alexander Thiele und Sven Dyballa als Innenverteidiger oder Markus Krawietz im Sturmzentrum feste Größen in seinen Planungen. Mehr wollte Holger Wortmann nicht verraten. Weder mit welcher Taktik er spielt, noch welche Akteure neben den gesetzten Spielern zum Einsatz kommen. „Da werde ich das Abschlusstraining abwarten, und mir dann in Ruhe meine Gedanken machen“, so der Coach.–pad–

Quelle: Westfälischer Anzeiger

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