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Hammer SpVg gewinnt Kreispokal-Partie in Weddinghofen mit 3:0

BERGKAMEN • Fußball-Westfalenligist Hammer SpVg hat durch einen verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg beim Bergkamener Landesligisten VfK Weddinghofen das Halbfinale des Kreispokal-Wettbewerbs erreicht und ist nur noch einen Schritt vom dem erneuten Einzug in den Pokal auf Landesebene entfernt. In der Vorschlussrunde warten die Sportfreunde Bockum auf die Rot-Weißen. „Das war völlig ungefährdet. Wir hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz“, sagte HSV-Trainer Holger Wortmann. Spieler des Tages war Felix Backszat, der zwei Treffer erzielte und einen weiteren vorbereitete.

Der Gäste-Coach hatte bei der Neuauflage des Kreispokal-Finales der Vorsaison, das erst Ende Juli ausgetragen wurde und das die Hammer mit 1:0 gewannen, mit mehr Gegenwehr gerechnet und deshalb die Trainingsintensität am Dienstag geringer dosiert. „Den körperlichen Einsatz hat der Gegner aber vermissen lassen“, erkannte Wortmann. VfK-Trainer Björn Lerbs sah, dass seine Spieler meist zu weit weg waren, um in die Zweikämpfe zu kommen. „Wir stecken im Moment so ein bisschen in der Lethargie“, erkannte Lerbs.

Zur Pause drückte sich die optische Überlegenheit der Gäste in einem Lattentreffer (18.) und dem 1:0 durch Felix Backszat aus (35.). Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde der VfK mutiger, und bei einem abgefälschten Freistoß von Sebastian Placzek musste sich HSV-Keeper Jan-Robin Stiepermann ganz lang strecken, um an den Ball zu kommen (47.). Wenig später stand VfK-Angreifer Gider knapp im Abseits (48.). „Da habe ich für zehn Minuten Feuer gesehen“, sagte Lerbs.

Nach dem schön herausgespielten 2:0 nach dem Seitenwechsel, bei dem Osman Köse Backszat bediente, der dann überlegt auf den gerade eingewechselten Semih Aktas zurück passte, war die Partie entschieden (64.). Beim 3:0 durch Backszat aus 18 Metern sah VfK-Keeper Schrader nicht gut aus (75.). Die Gäste verwalteten danach sicher den Sieg und kamen noch zu einigen Chancen, während auf der Gegenseite Moritz Manka per Kopf den Ehrentreffer verpasste (84.).

Das Halbfinale soll laut Pokalspielleiter Heiko Rahn am nächsten Donnerstag stattfinden. Termin und Ort müssen noch bestätigt werden. fraz

VfK: Schrader – Wölm, Pötterm Rothe (68. Turan), Gider, Tost (77. Hennig), Manka, Sprave (81. Wojcik), Placzek, Brügmann, Wahle
HSV: Stiepermann – S. Dyballa (64. Aktas), Kaminski, Öztürk (46. M. Dyballa), Metin, Backszat, Köse, Blesz (46. Kücük), Senger, Schiller
Tore: 0:1 Backszat (35.) , 0:2 Aktas (66.), 0:3 Backszat (75.)

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