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DFB-Pokal-Wettbewerbe

HSV steht im Endspiel

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Die Hammer SpVg bezwingt die Sportfreunde Bockum mit 5:0

Der Westfalenligist dominiert die Partie von der ersten Minute an
HAMM • Es war eine Pflichtaufgabe, die die Hammer SpVg erwartungsgemäß bewältigte. Der Fußball-Westfalenligist setzte sich auf dem Kunstrasenplatz an der Wielandstraße in Wiescherhöfen im Halbfinale des DFB-Pokals auf Kreisebene gegen die zwei Klassen tiefer spielenden Sportfreunde Bockum nahezu mühelos mit 5:0 (2:0) durch. Damit trifft die Elf von Trainer Holger Wortmann im Endspiel auf den SVA Bockum-Hövel. „Wir haben diese Partie ernst und wichtig genommen und uns von Beginn an konzentriert“, sagte Wortmann, der auch noch einmal auf die vergangenen Pokalspiele zurückblickte. „Wir haben in den ganzen Begegnungen nur einen Gegentreffer kassiert und sind so durchmarschiert“, freute sich der HSV-Coach über den Finaleinzug.

Bei seinem Bockumer Pendant Muris Mujkanovic war die Stimmung etwas getrübter. Gegen eine starke Hammer SpVg könne man zwar durchaus verlieren, „aber am Ende war das Ergebnis vielleicht zwei Tore zu hoch“, befand der Coach des Bezirksligisten.

Die Wortmann-Elf drückte der Partie von der ersten Sekunde an ihren eigenen Stempel auf und setzte Bockum stets unter Druck. Dies spiegelte sich auch in dem Verhältnis des Ballbesitzes wider, das deutlich zu Gunsten der HSV ausfiel. Los ging es bereits in der zweiten Minute, als Osman Köse ein Zuspiel von Haluk Metin nicht verwertete. Auf der anderen Seite fing HSV-Keeper Dominique Nowak eine Hereingabe von Faruk Bozaci mühelos ab (10.). Bockum war besonders in der Anfangsphase bemüht, kämpferisch und leidenschaftlich dagegen zu halten – allerdings mit hohem Kräfteverschleiß. Für die Höhepunkte war die HSV zuständig.

Den ersten Treffer erzielten die Hammer aber nicht aus dem Spiel heraus, sondern nach einem Foulelfmeter. Nachdem Bockums Burak Maden Haluk Metin zu Fall gebracht hatte, verwandelte Kurtulus Öztürk den fälligen Strafstoß zum 0:1 (27.). Das Gegentor schien die Mujkanovic-Elf etwas aus dem Tritt zu bringen. Nur wenig später erhöhte die HSV auf 0:2. Kapitän Alexander Thiele traf per Kopf. Von der Hammer Bank kamen ungläubige Worte wie „Das kann doch nicht sein“. Nicht, dass sich Coach Wortmann über den Ausbau der Führung geärgert hätte. „Alex hat seit zwei Jahren nicht mehr getroffen, obwohl er bei jedem Standard mit nach vorne läuft“, erklärte der Trainer die Ironie an der Seitenlinie. „Das ist doch auch ein Indiz dafür, dass die Stimmung nach den beiden Siegen in der Meisterschaft wieder gut ist“, freute sich Wortmann.

Im Spielaufbau kam das Team aus dem Hammer Osten immer wieder über die linke Seite, auf der Nico Schiller besonders im ersten Durchgang eine klasse Vorstellung bot. Der 20-Jährige nutzte seine Freiräume clever und war daher stets präsent und anspielbar, wofür Schiller auch ein Sonderlob seines Trainers erntete.

Die Pokalbegegnung blieb auch im zweiten Durchgang einseitig. Kapitän Thiele verwertete einen Abpraller von Sven Dyballa zum 0:3 (55.),. Kurz darauf traf Metin zum 0:4 (57.).

Bockum kam noch zweimal gefährlich in die Nähe des HSV-Strafraums. Ein Schuss vom eingewechselten Tim Köhler war jedoch zu unplatziert (64.) und der Versuch von Thorben Lupp wurde rechtzeitig abgeblockt (80.). Darauf schwanden die Kräfte bei den Sportfreunden endgültig, und die Hammer markierten das 0:5 durch Felix Backszat (80.). Die Vorarbeit leistete unter anderem Philipp Schnettker aus der U23, der ebenso wie Schiller positiv auf sich aufmerksam machte. mg

Sportfreunde Bockum: Müller – Lupp, Thurn, Gorgon, Maden – Diekmann, Tulgay (59. Köhler) – Bozaci, Woclawek – Donia (65. Taymaz), Döbber
Hammer SpVg: Nowak – Blesz, Thiele, S. Dyballa, Schiller – Kücük, Öztürk (46. M. Dyballa) – Aktas (59. Schnettker), Backszat, Köse (46. Lanzendörfer) – Metin
Schiedsrichter: Hüseyin Sahin (Hamm)
Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Öztürk (27., Foulelfmeter), 0:2, 0:3 Thiele (30., 55.), 0:4 Metin (57.), 0:5 Backszat (80.)
Gelbe Karten: Tulgay, Lupp, Maden/ Aktas


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