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DFB-Pokal-Wettbewerbe

Erfolgreicher Pokalabend

20150820HSVSWRPokal

HSV verbucht das nächste Stadt-Derby für sich

Als Schiedsrichter Thorsten Milde nach 120 umkämpften Minuten die Kreispokalpartie der HSV gegen die Westfalia aus Rhynern abpfiff, kannte der Jubel der Mannschaft und der Fans aus dem Hammer Osten keine Grenzen. Mit 3:1 (1:1, 1:1) wurde der Gast auf die kurze Heimreise geschickt und der Einzug in die dritte Runde des Pokals gefeiert. Bis dahin war es allerdings ein hartes Stück Arbeit.

Die erste knappe halbe Stunde des Spiels gehörte zweifellos der Westfalia, die sich Chancen im Drei-Minuten-Takt erspielte. David Schmidt mit einem Kopfball (6.), ein frei vor Torwart Manuel Lenz auftauchender Jannick Kastner (9.) und Tim Neumann mit einem Schuss in der 12. Minute blieben aber allesamt erfolglos. Besser machte es dann Joachim Mrowiec nur eine Minute später. Nach einer Flanke von der rechten Seite war der Angreifer einen Schritt schneller als sein Bewacher Niklas Rieker und brachte die Westfalia mit einem satten Volleyschuss, zu dem Zeitpunkt verdient,mit 1:0 in Führung.

In der Folgezeit kamen die Mannen von Trainer Oliver Gottwald aber immer besser in die Ordnung. Die Defensive stand jetzt sicherer und die Partie spielte sich zu großen Teilen im Mittelfeld ab. Ein erstes offensives Lebenszeichen der HSV setzte Faysel Khmiri in der 25. Minute, der aber an Torwart Alexander Hahnemann scheiterte. Machtlos war der Gästekeeper dann drei Minuten später, als HSV-Abwehrchef Tayfun Cakiroglu einen Freistoß von der rechten Seite scharf auf den langen Pfosten zog. Weder die Abwehr der Gäste, noch die Offensive der Heimmannschaft kamen an den Ball. Und so schlug er zum Ausgleich in die Maschen hinter Hahnemann ein.

Danach waren weitere Chancen Mangelware, zumal viele Nickeligkeiten auf beiden Seiten den Spielfluss empfindlich störten. So war der erste Aufreger dann bezeichnenderweise eine Gelb-Rote Karte gegen den Rhyneraner Messner in der 82.Minute. Zuvor wusste sich der bereits verwarnte Messner nicht anders als durch ein Foul gegen den erneut fulminant aufspielenden Semih Yigit zu helfen, so dass er den vorzeitigen Gang in die Kabine antreten musste.

Jetzt drehte die HSV mächtig auf und versuchte alles, um den Sieg noch in der regulären Spielzeit unter Dach und Fach zu bringen. Doch weder Semih Yigit mit einem Pfostenschuss (87.), noch Emre Demir mit einem Lattentreffer (89.) brachten den Ball im Tor unter.

So ging es also in die Verlängerung, in der die HSV weiter gegen das Tor der Westfalia anrannte. Torjäger Jochen Höfler war es dann in der 96. Minute, der den Anhang der HSV durch sein Tor in der ersten Hälfte der Verlängerung erlöste. Doch wer jetzt glaubte, die Partie sei entschieden, hatte sich geirrt. Die Westfalia gab sich keineswegs geschlagen. Erst hielt HSV-Torwart Lenz mit einer Klasseparade einen Kopfball von Tran und in der 118. Minute war es erneut Tran, der eine Vorlage seines Torwarts, der mit in den gegnerischen Strafraum geeilt war, sogar über die Linie brachte. Im großen Jubel der Gäste ging fast unter, dass Schiedsrichter Milde eine Abseitsposition von Tran angezeigt hatte. Manuel Lenz schaltete schnell, schlug den Ball auf Yakup Köse, der die Beine in bester „Roadrunner“-Manier in die Hand nahm und nach einem Sprint über das ganze Spielfeld den Ball zum 3:1 in das leere Tor der Westfalia schoss.

Kurz danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und Spieler und Verantwortliche der Hammer SpVg ließen ihrer Freude über den dritten Derbysieg in Folge freien Lauf. Nächster Gegner der HSV im Kreispokal-Achtelfinale ist am 2. September um 18:30 Uhr der TuS Uentrop. db

Hammer SpVg: Manuel Lenz - Amadeus Piontek, Niklas Rieker, Tayfun Cakiroglu, Semih Yigit, Faysel Khmiri, Emre Demir, Danny Radke (71. Serdar Yigit), Yakup Köse, Marcel Ramsey (61. Dennis Mooy), Ouly Hugues Fortune Magouhi (76. Jochen Höfler)
Westfalia Rhynern: Alexander Hahnemann - David Schmidt, Dustin Wurst, Lennard Kleine, Thorben Menne (46. Felix Krellmann), Tim Neumann, Jannick Kastner, Robin Hoffmann, Kevin Messner, Gerrit Kaiser (106. Elsamed Ramaj), Joachim Mrowiec (55. Thanh Tan Tran)
Tore: 0:1 (13. Joachim Mrowiec), 1:1 (27. Tayfun Cakiroglu), 2:1 (96. Jochen Höfler), 3:1 (120. Yakup Köse)
Karten: Gelb-Rote Karte (82. Kevin Messner)
Zuschauer: 810

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