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DFB-Pokal-Wettbewerbe

Hamm zieht in die nächste Runde des Westfalenpokals ein

20170805Pokal4:0 (2:0)-Sieg gegen Ligakonkurrent TSV Marl-Hüls

Weniger Mühe als erwartet hatte die Elf von Sven Hozjak mit dem Gegner in der ersten Runde des Westfalenpokals vor 306 Zuschauern in der EVORA-Arena. Immerhin war mit dem TSV Marl-Hüls eines der Spitzenteams der vergangenen Saison zu Gast, doch für einen Sieg kam der TSV diesmal von Beginn an nicht in Frage. Hamm beherrschte den Ligakonkurrenten fast nach Belieben und zog damit verdient in die nächste Runde des Wettbewerbs ein.

Die Generalprobe für die Oberliga, die für die HSV am nächsten Sonntag beginnt, durften Jarno Peters, Marius Kröner, Manuel Dieckmann, Mike Pihl, Moritz Kickermann, Patrick Franke, Leon Tia, David Loheider, Volkan Ekici, Aldin Kljajic und Neuzugang Bennet Eickhoff beginnen. David Loheider benötigte sieben Minuten bis zur ersten dicken Chance des Spiels, doch nach einem Pfostentreffer wurde sein Nachschuss noch geklärt. Kurz darauf musste Mike Pihl mit einer Oberschenkelblessur zur Sicherheit ausgewechselt werden (19.). Für ihn kam Alan Bezhaev in die Partie, deren Verlauf sich jedoch nicht änderte. 10 Minuten später wurde die Hammer Überlegenheit dann endlich in Zählbares umgemünzt. Moritz Kickermann legte den Ball steil in den Lauf von Leon Tia, der in dieser Szene zeigte, worauf sich die HSV-Fans in der kommenden Serie freuen dürfen. Tia leitete den Ball präzise quer in den Sechzehner und fand dort Torjäger David Loheider, der den Angriff zur 1:0-Führung abschloss (29.).

Sieben Minuten später drosch Hamms Nummer fünf, Manuel Dieckmann, der wie Loheider bereits in seine zweite Saison für die HSV geht, einen Abpraller von der Sechzehnergrenze an Mann und Maus vorbei halbhoch in die Maschen. Mit dem 2:0 ging es dann auch erst mal in die Kabinen. Der letzte Skeptiker auf Hammer Seite und der letzte Optimist aus Marl war zu diesem Zeitpunkt bereits vom Ausgang der Partie überzeugt, denn der Gast fand kaum statt.

Nach der Pause wurde das Spiel zerfahrener und die Fehlpässe auf beiden Seiten häuften sich. Am Spielverlauf und der Chancenverteilung änderte das allerdings nichts. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff kam Hamms neuer Innenverteidiger Aldin Kljajic nach einer Ecke frei zum Kopfball, setzte den Ball allerdings am Pfosten vorbei neben das Tor. Wie schwierig es war, den Ball nicht im Tor unterzubringen, zeigte seine direkte Reaktion danach, bei der er die Hände ungläubig vors Gesicht hielt.

Eine weitere Viertelstunde mit halbherzigen Torabschlüssen auf beiden Seiten verging, bis es erneut Leon Tia war, der sich auf seiner rechten Seite durchsetzte und den Ball punktgenau auf Manuel Dieckmann am langen Pfosten brachte. Dieckmann konnte damit freistehend sein heutiges Doppelpack schnüren und mit dem 3:0 in der 70. Minute den Sack bereits zu machen.

Sieben Minuten später folgte aber noch eine Kopie des dritten Treffers. Leon Tia setzte sich erneut auf dem Flügel durch und brachte den Ball in die Mitte. Diesmal fand er dort Stürmer Laurenz Wassinger, der den Ball eiskalt zum 4:0-Endstand versenkte (77.).

Das auch in der Höhe völlig verdiente 4:0 spiegelt einerseits die grundsolide und ansprechende Leistung unserer neuformierten Mannschaft wider, zeigt aber andererseits am Beispiel TSV Marl-Hüls auch, wie sehr der Verlust entscheidender Leistungsträger schmerzen kann. Noch hat der TSV aber ein wenig Zeit, entsprechend nachzusteuern. Nur eben nicht mehr im Westfalenpokal, denn da trifft Hamm auf den Gewinner der Partie SV Wacker Obercastrop (Bezirksliga) und VfL Bad Berleburg (Landesliga), die am 6. August ausgetragen wird. tr

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