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Volles Pokal-Programm in Holzwickede

20170927PokalHSV setzt sich im Elfemeterschießen gegen Holzwickede durch

Das wichtigste vorweg: Die Hammer Spielvereinigung ist im Kreispokal eine Runde weiter und der Pokalangstgegner Holzwickeder SC zog an diesem langen Fußballabend im Montanhydraulikstadion dieses Mal den Kürzeren. Dabei hatte es ange Zeit so ausgesehen wie eigentlich immer gegen den HSC, nämlich nach einer knappen Niederlage und dem Aus auch im Kreispokal.

Wenn die Leistung unserer Mannschaft in der ersten Halbzeit gestimmt hätte und sie von Beginn an mit ausreichend Konzentration ins Spiel gegangen wäre, dann könnte man auch von einem gelungenen Auftritt sprechen. So, wie es aber gelaufen ist, mit dem relativ frühen Gegentor in der 23. Minute, das mit dem ersten Torschuss der Gastgeber fiel, waren die mitgereisten Hammer Fans schon früh in die Negativstimmung des letzten Auftritts im Pokal auf Landesebene versetzt worden, bei dem unsere Mannschaft beim Bezirksligisten SV Wacker Obercastrop einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte.

Doch dieses Mal konnte das Team von Sven Hozjak den kleinen Rückstand wegstecken und fing sich keine weiteren Gegentore ein, was nicht zuletzt aber auch der Abschlussschwäche der HSC-Offensive zu verdanken war. Mit mehr Druck und frischen Kräften in Form von Laurenz Wassinger und Leon Tia konnte unsere HSV sich in der zweiten Halbzeit mehr Zugriff auf das Spiel erarbeiten und den klassentieferen Gegner zunehmend in dessen eigener Hälfte einschnüren. Gegen die vielen Beine, die versuchten, die knappe Führung über die Zeit zu bringen und sich mit zunehmender Spielzeit immer schwerer damit taten, für Entlastung zu sorgen, sollte es allerdings bis in die Nachspielzeit hinein dauern. Es war bereits eine Minute über die 90. hinaus, als der eingewechselte Leon Tia von seiner rechten Angriffsseite einen Ball im langen Eck hinter HSC-Torwart Lennart Knabe unterbringen konnte.

Mit dem späten Schock für den Westfalenligisten ging es in die Verlängerung. Mittlerweile war auch Pascal Schmidt, der jüngste Neuzugang im HSV-Trikot, auf dem Platz und sollte nach Ablauf der weiteren zwei Mal 15 Minuten noch eine wichtige Rolle einnehmen. In der Verlängerung blieben beiden Mannschaften weitere Treffer verwehrt und das einzige Highlight war eine rote Karte für Holzwickede in der 111. Minute, die Schiedsrichter Frank Perschke, der genau wie seine Assistenten nicht immer den souveränsten Eindruck vermittelte, aussprach.

Im folgenden Elfmeterschießen durfte der Gastgeber vorlegen, vergab aber bereits seinen zweiten Versuch und setzte den Ball glatt am Tor vorbei. Für die HSV traten nach Patrick Franke, Aldin Kljajic und Kapitän Marius Kröner auch noch Torwart Christoph Hunnewinkel an, der schon im Spiel das Ergebnis für seine Mannschaft mehrfach festgehalten hatte, und der Neue im Team, Pascal Schmidt, an. Und Schmidt vergoldete seinen Pflichspiel-Einstand und machte dem fünften Treffer den Deckel drauf. Am Ende hieß es also 5:4 im Elfmeterschießen, nachdem es in der regulären Spielzeit trotz dreißigminütigen Zuschlags nur 1:1 hieß.

Mit dem Westfalenligisten aus Holzwickede wurde der ranghöchste Konkurrent im Rennen um den Kreispokaltitel aus dem Weg geräumt und in der nächsten Runde trifft unsere HSV nun auf den B-Kreisligisten Kamener SC, der seinen Ligakonkurrenten SuS Oberaden mit 3:1 bezwang. In einem eventuellen Endspiel wartet auf unsere Jungs dann mögliherweise der Landesligist TuS Wiescherhöfen mit dem Ex-HSVer Steven Degelmann auf der Trainerbank, der es im Halbfinale mit dem Gewinner aus dem Duell der A-Kreisligisten SpVg Bönen und BSV Heeren zu tun bekommen wird. Natürlich nur sofern beide ihre Halbfinalbegegnungen meistern, denn wie man bei der Hammer Spielvereinigung nur zu gut weiß, hat der Pokal seine eigenen Gesetze. tr

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