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Frauen- und Mädchenfußball bei der Hammer Spielvereinigung

Tolle Moral aber leider gewinnt die falsche Mannschaft

Nach sechs Urlaubs- und zwei krankheitsbedingten Absagen konnten die HSVerinnen heute nur mit neun Spielerinnen antreten.Damit nicht genug: nach knapp 20 Minuten trat die gegnerische Nummer 7, Ricarda Tamme, in übelster Form nach. Nach einer Zweikampfsituation wartete sie ab, bis der Schiedsrichter die Blickrichtung änderte und trat völlig rücksichtslos und mit der Absicht, ihre Gegnerin zu verletzen HSV-Verteidigerin Mela Neumann von hinten gegen das Knie, so dass diese verletzt aus dem Spiel musste.

Leider konnte der Schiedsrichter dies nicht ahnden, da der Ball zu diesem Zeitpunkt bereits wieder in der anderen Spielhälfte war und er seine Aufmerksamkeit auf den Ball richtete. So eine Spielerin hat auf einem allerdings Fußballplatz nichts zu suchen. Jetzt zum sportlichen. Auch gegen 8 Gastgeberinnen konnten sich die Massener kaum  in Szene setzen. Bereits nach 8 Minuten waren die Tabellenzweiten durch einen schönen Distanzschuß von Isi Slojewski in Führung gegangen. Die Gäste spielten weiterhin Richtung HSV-Tor, doch mehr als der Ausgleich kam dabei zunächst nicht zu Stande. Für die Führung benötigten die Massener dann auch noch Glück: ein planlos aus dem Mittelfeld nach vorne geschlagener Ball senkte sich direkt unter die Latte des HSV-Tores.

In der zweiten Hälfte ein unverändertes Bild: die Massener Spielerinnen zeigten wenig Bemühen, Fußball zu spielen, die Hammer Mädchen standen eng gestaffelt vor ihrem Strafraum, ließen nicht viel zu und versuchten immer wieder durch Konter vor das gegnerische Tor zu gelangen. Und mit Erfolg. Zunächst war es Mandy Drengk, die per Kopf den Ausgleich erzielte und kurz darauf war es Tugce Micik, die sogar die erneute Führung für die HSV erzielen konnte.

Nun aber zeigte sich der enorme Kräfteverschleiß bei den HSVerinnen und die Gäste konnten doch noch zwei Tore erzielen, wobei dies kaum aus geplanten Aktionen geschah, sondern mehr oder weniger Zufallsprodukte waren. Und selbst nach dem 3:4 ließen die HSVerinnen die Köpfe nicht hängen und erzielten in der Nachspielzeit  noch einen Treffer, der wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben wurde.

Fazit: selten hat sich im Hammer Osten eine so uninspirierte und fast an der Grenze zur Leistungsverweigerung agierende Mannschaft vorgestellt. Und noch nie ist eine Mannschaft unverdienter mit drei Punkten belohnt worden. Die HSV Mädchen zeigten eine Supermoral, 150%tige Laufbereitschaft und einen fantastischen Teamgeist, vor dem man nur höchsten Respekt haben kann.

Aufstellung: Janine Bogacki, Alina Bohne, Melanie Neumann, Yvonne Rehbein, Leonie Danne, Mandy Drengk, Tugce Micik, Janine Zejunv, Isi Slojewski

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