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Turniere der Hammer Spielvereinigung

Vorgabe erfüllt

20130121rhynern

Rhynern mit Spaß zur Titelverteidigung beim Masters

HAMM • Die Spieler von Westfalia Rhynern haben die Vorgabe von Trainer Björn Mehnert umgesetzt. „Auf jeden Fall“, meinte Markus Scherff auf die Frage, ob er und seine Kollegen beim Hallenmasters denn Spaß gehabt hätten, wie der Coach gefordert hatte. „Aber die letzten Spiele waren hart, da mussten wir wirklich was zeigen“, fügte Scherff nach dem Turniergewinn dank eines 4:1-Finalsiegs gegen den TSC Hamm hinzu.

Nach dem Unentschieden in der Gruppenphase brachte Abdullah Sahin den Bezirksligisten im Endspiel in Führung (4.). Rhynern tat sich schwer, auch weil Ibrahim Surimann, zum besten Torwart des Turniers gewählt, einige Gelegenheiten entschärfte. Erst in der neunten Minute glich Felix Bechtold aus. Dann ging es schnell: Mahmut Yavuzaslan (10.), Markus Scherff (11.) und Stanislaw Iljutcenko (13.) mit seinem sechsten Turniertor sorgten für den Erfolg. „Wir haben in allen Spielen geführt“, sagte TSC-Coach Erdal Akyüz. „Gegen Rhynern muss man aber das Zweite machen“, haderte er ein wenig. „Das war schon eng“, sagte Rhynerns Co-Trainer Matthias Lütkhoff. „Der SVA und der TSC haben fußballerisch gute Mannschaften, da muss man sich erstmal durchsetzten.“

Gegen Bockum-Hövel hatte die Westfalia das Halbfinale mit 3:1 gewonnen. Auch hier lag Rhynern mit 0:1 nach dem Treffer von Julian Bergholz (2.) zurück. Wieder drehten die Papenloh-Kicker die Partie dank Toren von Iljutcenko (6.) und Scherff (9., 13.).

Der TSC hatte im Neunmeterschießen Herringen mit 3:1 bezwungen. Hüyesin Kücük gelang 40 Sekunden vor Schluss aus unmöglichem Winkel der Ausgleich für den SVF. Sahin hatte in der zehnten Minute getroffen. Surimann parierte zwei Schüsse, Köhnke schoss vorbei. „Als Dritter ins Finale zu kommen, ist ganz ordentlich“, war Akyüz hochzufrieden.

Auf den SVA hätte um 12.15 Uhr niemand einen Pfifferling gewettet. Gerade hatte sich der Landesligist in seiner Auftaktbegegnung mit 0:0 vom zwei Klassen tiefer auflaufenden 1. FC Pelkum getrennt. Zudem standen mit Markus Löwen ein Feldspieler im Tor und mit Jörg Plückhahn und Michael Netack zwei Alt-Herren-Spieler im arg dezimierten Aufgebot. „Wir dachten, wir hätten ein Torwart-Problem“, meinte Co-Trainer Bodo Hasselmann, der Markus Matzelle vertrat: „Aber dann haben wir sicher hinten raus spielen können.“ Die Bockum-Höveler steigerten sich und erreichten als Gruppenzweiter hinter dem SVF Herringen das Viertelfinale.

Dort wartete die Hammer SpVg. Und der SVA nutzte die Räume, ging durch Simon Schroth (4.) und Enes Kurt (5.) mit 2:0 in Führung. „Dann hat uns das Glück gefehlt, um den Anschlusstreffer zu schaffen“, meinte HSV-Coach Sven Heinze. Philipp Schnettker brachte den Ball aus zwei Metern nicht im leeren Tor unter, dazu kam ein Lattentreffer, ansonsten verteidigten die Bockum-Höveler geschickt, vergaben sogar beste Konterchancen. „Das ist bitter und traurig. Aber wir haben insgesamt kein gutes Turnier gespielt“, meinte Heinze selbstkritisch. Schon in der Gruppenphase hatte der Gastgeber mit 0:1 gegen den TuS Lohauserholz verloren, der in einem hitzigen Viertelfinale gegen den TSC rausflog.

Im Spiel um Platz drei setzte sich der SVA wie im Vorjahr gegen den SVF durch. Damals hieß es 5:1, diesmal 6:2 für Bockum-Hövel. „Die Luft war raus. Bis dato haben wir ein ordentliches Turnier gespielt“, sagte Herringens Trainer Ralph Oberdiek, der im Halbfinale den Ausfall Musa Ustas mit Verdacht auf Bänderdehnung zu verzeichnen hatte. Nach der SVF-Führung durch Kücük (1.) drehten Netack (2.), Hendrik Kunz (3.) und Mirko Müller (5.) die Partie schnell. Kunz, Bünyamin Uysal und erneut Netack schossen die weiteren Bockum- Höveler Tore. Thomas Wilczek traf für den SVF.

Die Herringer spielten eine souveräne Vorrunde, im Viertelfinale gegen den TuS Wiescherhöfen hatten sie aber Glück. Der TuS besaß mehr Spielanteile, traf aber das Tor nicht (Ausnahme: Andreij Lorengel, 13.), während Hüseyin Kücük (8.), Marvin Nuß (7.) und Lukas Hulboj (15.) die wenigen Chancen eiskalt nutzten. bob

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