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Turniere der Hammer Spielvereinigung

Unbefriedigend

20130121masters

Schnelle Entscheidung über Masters-Zukunft

HAMM • Das Finale des Hallenmasters bot ein trauriges Bild. In der rund 2 500 Zuschauer fassenden Maxipark- Arena verliefen sich die verbliebenen Fans. Lediglich die Blocks der Endspielteilnehmer TSC und Rhynern gut gefüllt. Es war zwar immer noch eine dreistellige Zahl an Leuten in der Halle, doch die meisten Plätze waren zu diesem Zeitpunkt eben leer.

„Wir werden uns zusammensetzen und relativ schnell wissen, wie es weitergeht“, sagte Jens Heusener, Fußball-Abteilungsleiter der ausrichtenden Hammer SpVg, der vor dem Turnier die Zukunftsfrage für die Stadtmeisterschaften unter Regie der HSV gestellt hatte. In welche Richtung sich die Waage neigt, wollte Heusener, auch mit Blick auf das Team, mit dem er die Veranstaltung durchführt, nicht sagen.

Dabei war der Zuspruch am Finaltag ordentlich. Rund 450 Zuschauer am Sonntag zahlten Eintritt. „Jede andere Sporthalle in Hamm würde aus allen Nähten platzen“, meinte Heusener, zumal ja auch noch die zwölf Mannschaften ihren Platz finden mussten. Eine Rückkehr in der Friedenshalle, die den Arbeitsaufwand erheblich verringern würde, wäre für Heusener aber nur bedingt eine Lösung: „Das Masters hat hier seinen würdigsten Rahmen.“

Anders sah der Besucherzuspruch am Samstag aus, als die Kreisliga-Teams ihre Qualifikation spielten. Bei 15 Vereinen waren gerade einmal 150 Leute außer den Aktiven gekommen. „Das war ein klares Zeichen dafür, dass das Qualifikationsturnier keine Fans hat“, so Heusener, der in diesem Bereich einen eventuellen Ansatzpunkt für die fragliche 18. Auflage sieht. Insgesamt sahen nahezu genauso viele Zuschauer das Masters wie im Vorjahr.

Ansonsten seien die Möglichkeiten ausgeschöpft. „Alles, was wir versucht haben, ist nicht angenommen worden oder wurde auch von anderen kopiert“, war Heusener ratlos, warum die Stadtmeisterschaften nicht wie in anderen Städten für eine brechendvolle Halle sorgen.

Was bleibt? Wieder viel Lob von allen Teilnehmern. „Die Leute aus den Vereinen sind auf mich zugekommen, und haben gesagt, dass es beibehalten werden soll“, so Heusener. Interesse an einer von vielen vorgeschlagenen Kooperation hat es dagegen laut seiner Darstellung nicht gegeben. „Ich bin der Letzte, der nicht offen für eine Kooperation ist“, ist Heusener gespannt. bob

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