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Turniere der Hammer Spielvereinigung

Masters erlebt 18. Auflage

20130202Masters

Hammer Hallen-Masters wird definitiv fortgesetzt - Modus wird geändert

HAMM • Es ist ein eindeutiges Bekenntnis zur Fortsetzung der Veranstaltung. Die 18. Auflage des Hammer Hallen-Masters „wird es auf jeden Fall geben“, betont Jens Heusener. Dass die inoffizielle Stadtmeisterschaft allerdings einer tiefgreifenden Renovierung bedarf, steht für den Fußball-Abteilungsleiter der ausrichtenden Hammer SpVg ebenso fest. „In welcher Form genau, ist noch nicht ganz klar“, sagt Heusener.

Er selbst hatte im Vorfeld der jüngsten Titelkämpfe die Zukunft des Turniers in Frage gestellt angesichts des geringen Zuschauerinteresses (WA berichtete). Diese Zahl blieb in diesem Jahr am Endrunden-Sonntag konstant – auf einem Niveau, bei dem „jede andere Halle in Hamm voll gewesen wäre“, meint Heusener. Gleichwohl: Die positiven Rückmeldungen der teilnehmenden Vereine sowie das eindeutige Votum des HSV-Abteilungs- und Hauptvorstandes haben nicht nur grundsätzliche Zweifel an der Fortsetzung der Titelkämpfe sondern auch an der Stätte weggewischt. Die Maxipark-Arena soll, sofern der Betreiber zustimmt, der Austragungsort bleiben. „Es gibt keinen besseren“, meint Heusener. „Wir wollen da auch den Sportlern entgegen kommen, die deutlich sagen, dass das die beste Halle für das Turnier ist.“

Sehr wahrscheinlich ist zudem, dass die Federführung künftig in die Verantwortung mehrerer Hammer Klubs fällt. „Wir möchten das weiter ausrichten, verschließen uns aber überhaupt nicht davor, zu kooperieren. Und in dieser Hinsicht gibt es auch Anfragen anderer Vereine“, sagt Heusener, der der anstehenden Klärung von Detailfragen nicht vorgreifen will, sich aber „zu 99,9 Prozent“ sicher ist, dass es „eine Neuordnung gibt, was den Modus angeht“. Angesichts des erneut mauen Interesses am ersten Tag dürfte das vorgeschaltete Kreisliga-Qualifikationsturnier in der jetzigen Form wohl ein Punkt sein, der zur Diskussion steht. „Aber das Wichtigste“, so Heusener, „ist erst einmal: Das Ganze findet weiter statt.“ Obwohl Aufwand und Ertrag für die HSV laut Abteilungsleiter in einem überschaubaren Verhältnis stehen – und das, sagt Heusener, „ist noch nett ausgedrückt“.

Ihn ärgert das bei manchem Klub offenbar vorhandene Vorurteil, dass der Oberligist mit dem Turnier einen ordentlich Gewinn erziele. „Wir machen uns nicht die Taschen voll, ganz im Gegenteil. Am Catering verdienen wir zum Beispiel gar nichts. Wenn es ums Finanzielle ginge, dann dürften wir das nicht machen“, so Heusener. „Aber darauf kommt es nicht an. Die Fußballer wollen dieses Turnier. Das zählt.“ fh

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