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Die Hammer Spielvereinigung 03/04 e.V.

Hammer SpVg setzt Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit

20171025BannerKooperation mit der Hammer „Werkstadt für Demokratie und Toleranz“

Nach der wiederholten Störung eines Oberliga-Fußballspiels der Hammer Spielvereinigung durch Rechtsextremisten am 15. Oktober 2017 in Lippstadt hat der Hauptvorstand der Hammer SpVg mehrere Maßnahmen ergriffen, um offensive Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Schon am nächsten Spieltag werden die Oberliga-Fußballer mit einem Banner mit dem Aufdruck „Gemeinsam gegen Rassismus und Gewalt“ in das Stadion einziehen. Das Banner wird künftig jedes Spiel begleiten.

Darüber hinaus hat der Verein im Internet eine unmissverständliche Erklärung für Vielfalt, Fairness und Toleranz veröffentlicht, in der es heißt: „Wir stehen gemeinsam gegen Hass, Gewalt und Ausgrenzung und für eine offene, vielfältige Gesellschaft. Wir bieten so, durch die gelebten Werte und das gemeinsame Kennenlernen anderer Kulturen und Ideen, den besten Schutz junger Menschen vor radikalem Gedankengut!“

Unabhängig von den aktuellen Ereignissen steht zusätzlich ein Projekt in den Startlöchern, das schon im November beginnt. Dabei sollen unter anderem Workshops für Trainer zu Rassismus und Rechtsextremismus stattfinden. Drei ausgewählte Mannschaften der Hammer SpVg sollen außerdem mit Trikots ausgestattet werden, die auf das Engagement des Vereins gegen Gewalt und Rassismus hinweisen. Zuvor soll das Thema mit den Spielern und ihren Eltern diskutiert werden.

Die Hammer Spielvereinigung hat darüber hinaus bereits Kontakte zu Experten wie Jo Ecker (Fußballvereine gegen Rechts) geknüpft und von diesem die Zusage zur Teilnahme an einer Informationsveranstaltung erhalten. Ort und Zeit stehen noch nicht fest – sicher ist aber auch hier ein Termin noch in diesem Jahr. Die Vorbereitungen für dieses Projekt laufen in Zusammenarbeit mit der „Werkstadt für Demokratie und Toleranz“ bereits seit Ende der Sommerferien. Die Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben! Partnerschaften für Demokratie“ wurden am 19.10.2017 in einer regulären Sitzung des Begleitausschusses für dieses Förderprogramm beschlossen.

Die jüngsten Vorfälle und Versuche der rechten Szene, die Hammer SpVg zur Bühne für Rassismus und Ausgrenzung zu machen, wurden von der Abteilungsleitung gemeinsam mit dem Hauptvorstand intensiv aufgearbeitet. Selbstkritisch kommt der Hauptvorstand dabei zu dem Ergebnis, dass - überfordert von der Frage, wie man sich gegenüber den Neonazis richtig verhält - falsche Entscheidungen getroffen wurden, die den gesamten Verein in ein schlechtes Licht rückten. Die Hammer SpVg wird ab sofort nicht nur die bekannten Gesichter der Szene von den Spielen ausschließen, sondern auch durch weitere Aktionen und Veranstaltungen offensiv Zeichen gegen Rechts setzen. Ausdrücklich dankt der Verein für die Unterstützung der Hammer „Werkstadt für Demokratie und Toleranz“ und die Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

Weiterführende Links:   www.bmfsfj.de
 www.demokratie-leben.de

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